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02.07.2018

Energie sparen im Haushalt - Der Gasbrennwertkessel

Wer ein bestehendes Gebäude sanieren will, bei dem ist die Auswahl der richtigen Haustechnik besonders wichtig.

Denn Eigentümer entscheiden so, wie effizient der Energieverbrauch ist, wie hoch die Energiekosten sein werden und wie umwelt-freundlich Wärme und Warmwasser zukünftig erzeugt werden. Für viele Altgeräte besteht bereits eine Austauschpflicht. Eigentümer von Gebäuden dürfen bestimmte alte Heizkessel nach der aktuellen Energieeinsparverordnung nicht mehr betreiben. Kessel müssen dann ausgetauscht werden, wenn sie älter als 30 Jahre sind. Entscheidend ist das Baujahr des Wärmetauschers. Es gibt aber Ausnahmen bei denen die Heizung weiterlaufen darf. Wer schon vor dem 1. Februar 2002 im eigenen Ein- und Zweifamilienhaus gewohnt hat, ist von der Austauschpflicht ausgenommen. Gleiches gilt für Anlagen in Mehrfamilienhäusern mit einer Nennleistung von mehr als 400 Kilowatt, kleinen Anlagen mit einer Nennleistung von weniger als 4 Kilowatt sowie für alle Brennwert- und Niedertemperaturkessel.
Aktuelle Gasbrennwertkessel verbrauchen deutlich weniger Gas als die alten Heizwertkessel, weil sie auch aus den Abgasen noch nutzbare Wärme gewinnen. Mit dem Einbau der neuen Haustechnik sollten auch die Heizungsrohre gedämmt und ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden. Eine Investition kann sich deshalb durchaus bezahlt machen.
Der Einbau einer Heizung auf Basis der Brennwerttechnologie wird neben der staatlichen Förderung auch regional durch die Energiewerke Isernhagen (EWI) gefördert. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist die Energieberatung durch einen unabhängigen zugelassenen Sachverständigen. Die Energiewerke bieten, zusammen mit dem Partner LSW Energie GmbH, ihren Kunden kostenlos eine Energieberatung an, die im Rahmen der Förderung anerkannt wird. Bei Interesse an dieser Beratung können sich Kunden einfach bei der EWI melden. Auch die Klimaschutzagentur der Region Hannover bietet unabhängige, neutrale und kostenlose Beratungen an, die für die Förderung der EWI anerkannt werden. Ein bedarfsorientierter Energieausweis kann die Energieberatung unter bestimmten Voraussetzungen ersetzen.
Zu Details, den Summen und den Fördervoraussetzungen informiert gern Daniela Gensert, Mitarbeiterin der EWI, telefonisch unter 0511 616 5473. Auch mit dem Einbau der neuen Haustechnik werden die Bürger von Isernhagen bei der Umsetzung energiesparender Maßnahmen bezuschusst, die langfristig die Kosten senken. Zum Thema technische Standards berät Herr Schneemann, Mitarbeiter der Gemeinde Isernhagen, unter 0511 6153 4672.