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03.08.2020

Weitgehender Regelbetrieb in Kindertagesstätten ab 01.08.2020:

Seit 01.08.2020 gilt eine neue Vorordnung des Landes Niedersachsen in Bezug auf den Umgang mit der Corona-Pandemie, die einen weitgehenden Regelbetrieb der Kindertagesstätten ermöglicht.

Der weitgehende Regelbetrieb der Kindertagesstätten ermöglicht eine Betreuung in vollem Umfang. Das bedeutet, dass die Betreuung in den Zeiten abgedeckt wird, die mit dem Träger vereinbart sind (z.B. im Betreuungsvertrag). Auch vereinbarte Sonderöffnungszeiten (Früh- und Spätdienste) sollen angeboten werden. Daher ergibt sich auch, dass eine Durchmischung von Gruppen wieder möglich ist, jedoch auf ein möglichst geringes Maß weiterhin zu reduzieren ist.

Drei Kindertagesstätten im Gemeindegebiet beginnen ab der 32. Kalenderwoche ihre Sommerschließzeit. Die übrigen sechs Einrichtungen kommen dann erst aus der Sommerschließzeit zurück. Das stellt die Kommunikation für den Umgang mit der neuen Verordnung und die Personalplanung am ersten Tag nach der Pause vor eine besondere Hürde.

Daher sei bitte zu berücksichtigen, dass der gewohnte Betreuungsumfang erst am zweiten Tag nach der Sommerschließzeit wieder realisierbar ist. Es empfiehlt sich, auf etwaige Aushänge oder Informationen der Einrichtung am ersten Tag nach der Sommerpause zu achten.

Die Gefahr durch die Corona-Pandemie ist weiterhin noch nicht gebannt. Zuletzt stiegen die Infektionszahlen auch wieder in der Region Hannover. Daraus ergibt sich weiterhin eine erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln bleibt oberstes Gebot.

Aus diesem Grund wird weiterhin das Betreten der Einrichtungen durch die Eltern nicht möglich sein. Im gegenseitigen Interesse zum Schutz vor einer eigenen Infektion, einer Infektion der Kinder, zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zur Aufrechterhaltung des Regelbetriebes ist diese Entscheidung wichtig.

Eine Ausnahme stellt die Eingewöhnung neuer Kinder dar. In der Eingewöhnung ist die Anwesenheit eines Elternteils des Kindes absolut erforderlich. Der Elternteil muss dann innerhalb der Einrichtung durchgehend einen Nasen-Mund-Schutz tragen.