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Klimaschutz

 

Ursachen des Klimawandels

Die Verbrennung fossiler Rohstoffe, wie Erdöl oder Kohle führt zu einer erhöhten Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Diese wiederum führt zu einer Erwärmung der Erde und damit zu einem Wandel des Klimas. Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute erkennbar. Gebirgsgletscher und polares Eis schmelzen, der Meeresspiegel steigt an und Wetterextreme nehmen zu.

Kommunale Verpflichtung

Den Städten und Gemeinden kommt im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung eine herausragende Bedeutung bei der praktischen Umsetzung von CO₂-Reduktionszielen im Kampf gegen Klimaveränderungen zu. Mit dem Abkommen in Paris hat sich Deutschland bekannt, den weltweiten Temperaturanstieg zu begrenzen. Um das Abkommen erfolgreich umzuetzen, hat sich die Bundesrepublik das Ziel gesetzt, im Jahr 2050 fast keine THG mehr auszustoßen. Erreicht werden soll dieses durch den effizienten Einsatz der Energie, den Austausch fossil-nuklearer Energieträger durch Erneuerbare Energie und durch den sparsamen Umgang mit der Energie.

Die Gemeinde Isernhagen hat in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Region Hannover und den Energiewerken Isernhagen ein 2009 bis 2010 Klimaschutz-Aktionsprogramm erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Klimaschutz in Isernhagen voranzubringen.

Neben der Vorstellung des Klimaschutz-Aktionsprogramms möchten wir auch informieren, welche Möglichkeiten des Klimaschutzes es gibt und wie jeder persönlich mitwirken kann, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

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Sanierung der Sporthallenbeleuchtung des Schulzentrums Isernhagen und der Feuerwehr Isernhagen N.B.

Die Beleuchtung der Sporthalle im Schulzentrum und die Beleuchtung der Wagenhalle der Feuerwehr Isernhagen NB wurde Ende der 70er Jahre erstellt und ist dementsprechend veraltet. Ziel war es, die vorhandene ineffiziente Beleuchtung gegen eine energieeffiziente Beleuchtung mit Präsenzmeldern auszutauschen.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 30 % der Investitionshöhe im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.
Die Förderung für dieses Projekt beschränkt sich auf den Zeitraum vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 und wird bei dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K01789 geführt.

Sanierung der Klassenbeleuchtung des Schulzentrums Isernhagen

Die Beleuchtung im Schulzentrum wurde in den 80iger Jahre installiert und ist dementsprechend veraltet. Ziel war es, die vorhandene ineffiziente Beleuchtung gegen eine energieeffiziente Beleuchtung mit tageslichtabhängigen Lichtmanagementsystemen auszustatten.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 30 % der Investitionshöhe im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.

Die Förderung für dieses Projekt beschränkt sich auf den Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 und wird bei dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K01900 geführt.

Sanierung der Klassenbeleuchtung der Grundschule Kirchhorst

Die Beleuchtung in der Grundschule Kirchhorst wurde Ende der 80iger Jahre installiert und ist dementsprechend veraltet.
In den Klassenräumen wurde eine neue energieeffiziente LED - Deckenbeleuchtung mit tageslichtabhängigen Lichtmanagementsystemen angebracht, die eine freundliche Atmosphäre schaffen soll.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 30 % der Investitionshöhe im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.

Die Förderung für dieses Projekt beschränkt sich auf den Zeitraum vom 01. September 2015 bis 31. August 2016 und wird bei dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K01898geführt.

Sanierung der Klassen- und Flurbeleuchtung der Grundschule Isernhagen N.B.

Aufgrund von brandschutztechnischen Verbesserungen werden die Flure der Grundschule Isernhagen N.B. während der Sommerferien 2015 / 2016 erneuert.

In diesem Zuge wurde auch eine neue energieeffiziente LED - Deckenbeleuchtung mit tageslichtabhängigen Lichtmanagementsystemen angebracht, die eine freundliche Atmosphäre schaffen soll. Ebenfalls werden auch in einigen Klassenräumen sowie in der Bücherei die alten Leuchtstofflampen gegen neue energieeffiziente LED - Leuchten ausgetauscht. Die momentan verbaute Beleuchtung in der Grundschule Isernhagen N.B. wurde in den 70er Jahren installiert und ist dementsprechend veraltet; sie wird somit Stück für Stück auf den Stand der heutigen Technik aufgerüstet.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 30 % der Investitionshöhe im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.

Die Förderung für dieses Projekt beschränkt sich auf den Zeitraum vom 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 und wird bei dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K01902 geführt.

Mitgedacht - mitgemacht! Klimaschutz in Schulen und Kitas

Im November 2017 wurden allen vier Projekt-Kitas von mitgedacht & mitgemacht in der Kita Neuwarmbüchen Materialkisten übergeben. Die Vorschulkinder der gastgebenden Kita hatten vorher mehrere Wochen lang die Windkraft erforscht. Sie haben ihre Wind-Erlebnisse an dem Übergabetermin lebhaft geschildert. Noch lebhafter wurde es, als die Kinder die Klimakiste ausgepackt haben. Die Spiel- und Experimentiermaterialien haben zum Ausprobieren aufgefordert, zum Beispiel das Solarspielzeug oder das Material zum Bau von Stromkreisen. Aber auch die Vorlese- und Bilderbücher hatten Aufmerksamkeit und wurden gleich auf dem gemütlichen Sofa in der Energieecke im Foyer angeschaut.

Kisten-Workshop kommt gut an bei den ErzieherInnen
Anfang 2017 führte Andrea Werneke von der Klimaschutzagentur Region Hannover für die Erzieher und Erzieherinnen der Projekt-Kitas Workshops zur Arbeit mit den Klima-Kisten durch. Im Fokus standen dabei das selbstständige Ausprobieren der Spiel- und Experimentiermaterialien sowie das Ausloten von Einsatzmöglichkeiten in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern im Themenfeld Energiesparen und Klimaschutz. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erkundeten als Energiedetektive die Kita-Räumlichkeiten, ermittelten den Stromverbrauch verschiedener Elektrogeräte und experimentierten mit Stromkreisen und Solarspielzeug. Hoch motiviert und voller Ideen gingen die Erzieherinnen nach dem Workshop in die Praxis mit den Kindern.

Hauptschüler und Hauptschülerinnen besuchen Rathaus in Projektwoche
Vom 23. bis 27. Januar führte die Heinrich-Heller-Schule in Isernhagen eine Projektwoche durch. Eine Projektgruppe widmete sich hierbei dem Thema „Klimawandel“. Zunächst erarbeiteten sich die SchülerInnen Wissen zu den Themen Klimawandel, Treibhauseffekt sowie Ursachen und Folgen des Klimawandels. Darüber hinaus maßen die Schüler und Schülerinnen ihren persönlichen Ökologischen Fußabdruck und ermittelten (Handlungs-) Möglichkeiten, wie sie selbst das Klima schützen können. Bevor die gewonnen Erkenntnisse auf Informationsplakaten für die Schulgemeinschaft dargestellt wurden, machten die Schüler und Schülerinnen einen mehrstündigen Ausflug in das Rathaus Isernhagen, um in einem Expertengespräch vertiefend über die Thematik mit Dirk Schneemann (Abteilung Umwelt und Grün, Gemeinde Isernhagen) und Hans-Jürgen Beck (Ratsmitglied der Gemeinde Isernhagen) zu sprechen.

Zu Beginn des Expertengesprächs wurden Ursachen und Folgen des Klimawandels diskutiert. Anschließend suchten die Schüler/innen gemeinsam mit den Experten nach Möglichkeiten, um dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken. Dazu wurden Wege zur Energieeinsparung und Energieeffizienz sowie die Nutzung erneuerbarer Energien aufgezeigt. Auch Alternativen in Bezug auf das Mobilitäts- und Konsumverhalten erörterte die Runde. Als Instrument für die Umsetzung der Klimaschutzziele stellte Dirk Schneemann das Klimaschutzaktionsprogramm der Gemeinde Isernhagen vor und erklärte am Beispiel der Altbausanierung, wie Klimaschutz in Isernhagen umgesetzt wird. Im Anschluss beschrieb Hans-Jürgen Beck die politische Arbeit in Bezug auf den Klimaschutz in Isernhagen n. Zum Schluss wurde mit den Schülern diskutiert welche Möglichkeiten es gibt, wie sie selbst auf den Klimaschutz Einfluss nehmen können. Dazu nahmen die SchülerInnen zwei Leitgedanken mit: „Klimaschutz fängt bei jedem Einzelnen an“ und „Global denken – lokal handeln!“.

Förderprogramme für Maßnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes

Die Haushalte sind im Gemeindegebiet der Hauptemittent von Treibhausgasemissionen (THG) und bieten im Vergleich zum Verkehr bzw. dem produzierenden Gewerbe das größte THG-Einsparpotential im Energieverbrauch.

Mit dem Abkommen in Paris hat sich Deutschland bekannt, den weltweiten Temperaturanstieg zu begrenzen. Um das Abkommen erfolgreich umzusetzen, hat sich die Bundesrepublik das Ziel gesetzt, im Jahr 2050 fast keine THG mehr auszustoßen. Erreicht werden soll dieses mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien und einem sparsamen und effizienten Umgang mit der Energie.

Um den Klimaschutz auch weiterhin in das Bewusstsein der Isernhagener Bürgerinnen und Bürger zu rücken und einen zusätzlichen Anreiz zur Investition in Energiesparmaßnahmen zu geben werden von der Gemeinde auch 2018 Förderungen für den Neu- und Bestandsbau in Aussicht gestellt.

1) Förderprogramm für einen hohen energetischen Standard in Neubauten

Durch die Gemeinde Isernhagen werden Neubauten gefördert, welche einen höheren Energieeffizienzstandard als gesetzlich durch die aktuelle Energieeinsparverordnung gefordert, aufweist.

Ab 2016 wurde in kommunalen Neubauwohngebieten der KfW-55-Mindest-Standard für alle Bauherren verbindlich eingeführt. Das gilt für die Gesamtheit der Neubauten, bei denen die Baugrundstücke durch die Gemeinde Isernhagen veräußert werden. Die Gemeinde Isernhagen unterstützt Bürger, welche ein gemeindliches Grundstück auf den ausgewiesenen kommunalen Baugebieten zum Eigenheimbau erwerben wollen. Von der Gemeinde Isernhagen wird ausschließlich das „KfW 40“ bzw. das „KfW 40 Plus“-Haus kommunal gefördert.

KfW 40-Effizienzhaus pauschale Förderung von 5.000,-- € pro Grundstück
KfW 40 Plus-Haus pauschaler Förderbetrag von 10.000,-- € pro Grundstück

Die Förderbedingungen gelten bis auf weiteres für alle zukünftigen Grundstücksverkäufe in Wohnbaugebieten, die durch die Gemeinde Isernhagen vermarktet werden.

Ein energieeffizienter Neubau erfordert eine fundierte Fachplanung und qualifizierte Begleitung bei der Errichtung. Im Rahmen der Planung und Durchführung eines geförderten Vorhabens ist zur Unterstützung des Bauherrn ein Sachverständiger erforderlich. Anerkannte unabhängige Sachverständige sind die in der Energieeffiziensexpertenliste aufgeführten Personen.

2) Förderprogramm zur energetischen Modernisierung von Wohngebäuden

In Kooperation mit den Energiewerken Isernhagen (EWI) wird auch im Jahr 2018 das Förderprogramm zur Wohngebäudemodernisierung fortgeführt.

Die Energiewerke Isernhagen (EWI) bieten Eigentümern von Wohngebäuden, welche vor 2002 gebaut wurden, einen Zuschuss zur energetischen Gebäudemodernisierung an. Gefördert werden mit maximal 2.000 € Maßnahmen zur Wärmedämmung sowie die Feststellung des Bedarfs zur energetischen Sanierung, wie Energieberatung und Thermografie und die Optimierung der Wärmeversorgung die mit bis zu 150 € gefördert werden.

Außerdem sind der Ersatz der Heizung durch eine Wärmepumpe, durch einen Gasbrennwertkessel, auch in Kombination mit einer Solarthermieanlage oder durch ein Mikro-BHKW sowie die Installation einer Solarkollektoranlage mit einem max. Zuschuss von 1.000 € Bestandteil des Förderprogramms.

Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist die Energieberatung durch einen unabhängigen zugelassenen Sachverständigen. Die LSW Energie GmbH aus Wolfsburg, als Partner der EWI bietet Energieberatung für ihre Kunden kostenlos an und wird im Rahmen der Förderung anerkannt. Im Energiebericht wird das Ergebnis der Beratung dokumentiert. Auch die Beratungen der Klimaschutzagentur der Region Hannover werden für die Förderung der Energiewerke anerkannt. Ein bedarfsorientierter Energieausweis kann die Energieberatung unter bestimmten Voraussetzungen ersetzen.

Der Antrag auf Förderung wird vor Beauftragung der Klimaschutzmaßnahmen an die Gemeinde Isernhagen, Abteilung für Umwelt und Grün gestellt. Der Antragsteller verpflichtet sich über einen Zeitraum von drei Jahren als Energieversorger die EWI zu wählen und seine Verbrauchsdaten zur Verfügung zu stellen.

Ausgezahlt wird der Förderzuschuss, nachdem den EWI eine prüffähige Schlussrechnung über die realisierten Energiesparmaßnahmen vorgelegt wurde.

Nach Abschluss der Gebäudemodernisierung müssen bei den EWI die geforderten Nachweise zur Einhaltung der technischen Standards bei der energetischen Modernisierung von Wohngebäuden, zum Beispiel die Wärmedurchgangskoeffizienten der neuen Fenster (siehe Kennwerte Förderrichtlinie) eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Thema: Energieberatung der Klimaschutzagentur

Die Klimaschutzagentur Region Hannover bietet Hausbesitzern eine kompetente, kostenlose und unabhängige Beratung vor dem Start ihres Modernisierungsvorhaben an. Während des einstündigen Termins kommt ein Energieberater zu Ihnen nach Hause und entwickelt für Sie einen ersten Modernisierungsfahrplan.
Im Fokus der Beratungen stehen auf Wunsch:

• Wärmedämmung für Dach, Keller und Fassade
• Heizungssanierung
• Einbau einer Solaranlage
• Erneuerung der Fenster
• Lüftungstechnik

Außerdem geben die Energieberater – meist Architekten oder Bauingenieure – Tipps zu Förderprogrammen und Anregungen zur Umsetzung von Modernisierungsvorhaben und gehen auf Ihre Fragen ein.
Träger der Kampagne sind die Klimaschutzagentur und der enercity-Fonds proKlima. Sie wird aus Mitteln der Region Hannover, der Avacon AG, von proKlima und von Wirtschaftspartnern finanziert.
Die Energieberatung wird innerhalb des Förderprogramms zur energetischen Modernisierung von Wohngebäuden anerkannt.

Energieexperten

Für die geförderte Energieberatung und für geförderte hocheffiziente Sanierungen und Neubauten werden die Experten mit geprüfter Qualifikation in einer bundeseinheitlichen Liste geführt. Um in die Expertenliste aufgenommen zu werden, müssen die Fachleute bestimmte Anforderungen an die berufliche Ausbildung erfüllen. Darüber hinaus muss eine abgeschlossene Weiterbildung zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren oder umfangreiche Praxiserfahrung nachgewiesen werden. Damit wird die Qualität bei Energieberatungen und bei der Planung und Umsetzung von energieeffizienten Neubau- und Sanierungsvorhaben sichergestellt.

Energieausweise

Es gibt zwei Arten des Energieausweises:
Den Verbrauchs- und den Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis legt lediglich die Verbrauchswerte der vergangen Jahre zugrunde, die stark vom Verhalten der Bewohner abhängen. Bei dem Bedarfsausweis berechnet ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten den Energiebedarf – unabhängig vom Nutzerverhalten. Der energetische Zustand des Hauses sowie mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich so deutlich exakter darstellen. Der bedarfsorientierte Energieausweis ist deshalb teurer. Herzstück eines jeden Energieausweis ist die Farbskala mit den Effizienzklassen A+ bis H:
Ähnlich wie das Energieeffizienz-Label, das heute bei Elektrogeräten selbstverständlich ist, helfen die Skala von Grün nach Rot und die Effizienzklassen im Energieausweis den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasserbereitung abzuschätzen. Einen Energieausweis benötigen Sie nur, wenn Sie Ihr Gebäude vermieten, verkaufen oder verpachten wollen. Dann müssen Sie den Energieausweis dem potenziellen Interessenten vorlegen, zum Beispiel im Rahmen einer Wohnungs- oder Hausbesichtigung.
Neben den hier aufgeführten Ausstellern gibt es noch eine Anzahl weiterer Anbieter, die Ihnen einen Energieausweis ausstellen können.

Hier erhalten Sie interessante Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten

Im Fördermittel-Kompass finden Sie die Fördertöpfe und Beratungsangebote für Ihr Klimaschutzprojekt: Wählen Sie die Gemeinde Isernhagen aus und erhalten Sie Übersichten über Art und Umfang der Förderung, Konditionen sowie Kontaktdaten der Förderinstitutionen. Angegeben sind außerdem lokale, neutrale Beratungsangebote. Sie finden die Informationen gegliedert nach den Themen: Altbaumodernisierung, Neubau, Solar- und Bioenergie, Kraft-Wärme-Kopplung und Mobilität. 

Klimaschutz Aktionsprogramm

Die Gemeinde Isernhagen hat in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Region Hannover und den Energiewerken Isernhagen von April 2009 bis April 2010 ein Klimaschutz-Aktionsprogramm erarbeitet.

Ziel des Programms war die Erstellung eines Handlungskonzeptes für den Klimaschutz in Isernhagen. Das Programm wurde als Aktionsprogramm ausgerichtet, dessen Zielrichtung in einer möglichst breiten Beteiligung verschiedener Akteursgruppen bestand. In der Summe fanden im Zeitraum eines Jahres über 30 verschiedene Veranstaltungen, darunter Arbeitskreissitzungen, Vorträge, Kampagnen und Exkursionen im Rahmen des Klimaschutz-Aktionsprogramms statt.

Der Endbericht stellt eine Dokumentation des einjährigen Aktionsprozesses dar, in dem Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Organisationen und andere Akteure zu einem klimaschonenden Handeln sensibilisiert und motiviert wurden.

Die Kosten für die Erarbeitung des Aktionsprogramms wurden zu 80 % vom Bundesumweltministerium übernommen. Die verbleibenden 20 % wurden zu je einem Drittel von den Kooperationspartnern getragen.

Der Rat der Gemeinde Isernhagen hat die Empfehlungen der Klimaschutzagentur in seiner Sitzung am 28.10.2010 einstimmig zur Kenntnis genommen.

Die Dokumentation stellt zusammenfassend den Prozess zur Erarbeitung des Klimaschutz-Aktionsprogramms für die Gemeinde Isernhagen dar. Sie soll der Öffentlichkeit, der Politik und der Verwaltung von Isernhagen die kommunale Emissionsbilanz, eine Einschätzung der Potenziale für Emissionsminderungen und daraus resultierende Empfehlungen für die Gemeinde Isernhagen näher bringen und zur engagierten Umsetzung der im Prozess entwickelten Ideen zum Klimaschutz motivieren.

Empfehlung Beschlussvorlage

Klimaschutz ist eine globale Herausforderung, der auf allen staatlichen und gesellschaftlichen Ebenen umgesetzt werden muss. Angesichts der Bedeutung des „Faktors Mensch“ bei der Verringerung des Energieverbrauchs bedarf es der Motivation aller Bürger und Betriebe, um Klimaschutz vor Ort umzusetzen.

Damit kommt den Kommunen besondere Bedeutung bei der Erreichung staatlicher Ziele zu. Denn die Kommunen sind in der Regel durch den Betrieb der öffentlichen Einrichtungen vor Ort einer der größten CO2-Emittenten, steuern über die Bauleitplanung sowie die Baulanderschließung direkt bzw. indirekt den Energie- und Mobilitätsbedarf aller Neubauvorhaben, sind als Konzessionsgeber von Wegebenutzungsrechten indirekt mit verantwortlich für das Energiedienstleistungs-angebot und haben durch vielfältige Satzungsrechte maßgeblichen Einfluss auf alle Bereiche der Daseinsvorsorge mit entsprechenden Rückwirkungen auf die Treibhausgasbilanz im Gemeindegebiet.

 Anlage zum Endbericht

Für die Festlegung von kommunalspezifischen Zielen zum Klimaschutz ist die Kenntnis der örtlichen Strukturen und Akteure von großer Bedeutung. So sind beispielsweise größere einzelne Wärmeverbraucher oder die räumliche Konzentration verschiedener größerer Wärmeverbraucher Ausgangspunkt für die Objektversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung oder beim Aufbau von Nahwärmeinseln relevant. Die Bevölkerungs-, Siedlungs- und die Gewerbestruktur geben ersten Aufschluss über die Möglichkeiten energetischer Modernisierungsmaßnahmen. Die Erschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr, das Vorhandensein und der Zustand von Radwegen oder anderen Infrastrukturen wie Erdgastankstellen geben erste Erkenntnisse zur umweltverträglichen Mobilität. Daher werden im Folgenden zunächst die wichtigsten strukturellen Merkmale für Isernhagen erfasst.

 

 

Möglichkeiten des Klimaschutzes

Neben der Vorstellung der Zielsetzungen des Klimaschutz-Aktionsprogramms möchten wir auch informieren, welche Möglichkeiten des Klimaschutzes es gibt und wie Sie persönlich mitwirken können, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Der CO₂-Rechner hilft Ihnen dabei, einen Überblick zu erhalten, wo Ihr Verbrauch heute steht. Er zeigt Ihre zentralen Stellschrauben und welchen Beitrag Sie zukünftig für den Klimaschutz leisten können.

CO₂-Rechner zur Ermittlung der persönlichen CO₂-Bilanz

Die drei E´s

Im Mittelpunkt der Umsetzung der Klimaschutzziele stehen die drei E´s:

Energieeffizienz, Energieeinsparung und der Einsatz von Erneuerbaren Energien.

Energieeffizienz

Energieeffizienz beschreibt das Verhältnis zwischen der eingesetzten Energie, und dem so erzielten Nutzen. Ein Gerät ist dann energieeffizient, wenn es den gleichbleibenden Nutzen mit wenig Energieaufwand erreicht. Je weniger Strom das Gerät zur Erreichung des Nutzens verbraucht, desto höher ist seine Energieeffizienz. Besonders im täglichen Stromverbrauch kann ein großer Anteil durch eine Umstellung auf energieeffiziente Geräte, ein besseres Bewusstsein im Umgang mit Strom sowie die Vermeidung von Leerlaufverlusten eingespart werden.

Energieeinsparung

Alle Maßnahmen, die die Menge verbrauchter Energie verringern werden als Energieeinsparung bezeichnet. Energieeinsparung ist also der teilweise oder vollständige Verzicht der Benutzung von energierelevanten Produkten. Unter Energiesparen versteht man, mit weniger elektrischem Strom, Brenn- und Kraftstoffen die gleichen Energieleistungen zu erbringen.

Die Möglichkeiten einer effizienten und sparsamen Energienutzung sind vielfältig. Für Menschen, die auf besonders niedrigen Strom- oder Wasserverbrauch Wert legen, sind unter dem folgenden Link besonders sparsame Haushaltsgeräte zu finden.

Spargeräte

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien können einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Außerdem tragen sie zur Versorgungssicherheit und zur Vermeidung von Rohstoffkonflikten bei. Erneuerbare Energien sind Energieträger/-quellen, die sich ständig erneuern bzw. nachwachsen. Hierzu zählen: Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft, Windenergie, Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie.

1. Windkraft
Eine Windkraft- bzw. Windenergieanlage nutzt die Energie des Windes und erzeugt mit einem Rotor elektrische Energie, die in das Stromnetz eingespeist wird. Heute werden mehrere Windkraftanlagen in sogenannten Windparks aufgestellt. Bei Offshore-Windparks stehen die Anlagen direkt im Meer.

2. Sonnenenergie
Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Ertrag ist dabei Abhängig vom Standort und von der Ausrichtung zur Sonne. Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung der Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie. Hiermit lassen sich mit Hilfe der Sonne Warmwasser und Heizungswärme erzeugen.

3. Biomasse
Der energietechnische Biomasse-Begriff umfasst ausschließlich tierische und pflanzliche Erzeugnisse, die zur Gewinnung von Heizenergie, von elektrischer Energie und als Kraftstoffe verwendet werden können. Die Möglichkeiten der Biomassenutzung sind sehr vielfältig. Die größten Potentiale bestehen bei der Nutzung von Holz und Holzprodukten. Auch Reststoffe aus der Land- und Forstwirtschaft und biogen Abfälle sind für die Energiewirtschaft von Bedeutung. Neben der Nutzung von Reststoffen lassen sich auch spezielle Energiepflanzen anbauen.

4. Geothermie
Die Geothermie oder Erdwärme ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Um die hohen Temperaturen nutzen zu können, sind Tiefenbohrungen von etwa 2000 Meter notwendig. Oberflächennahe Geothermie bezeichnet die Nutzung der Erdwärme bis ca. 400 m Tiefe.

5. Wasserkraft
Wasserkraftmaschinen wandelt die Bewegungsenergie des Wassers von Fließgewässern und der Gezeiten über Turbinen in Rotationsenergie um. Die so gewonnene Energie wird mittels Generatoren in Strom umgewandelt

Radverkehr in Isernhagen

Bild vergrößern: Radverkehr in Isernhagen
Radverkehr in Isernhagen

Radwegekonzept - Radverkehr in Isernhagen

Die Gemeinde Isernhagen hat es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrer Zuständigkeit vor Ort für ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und sicheres Netz für den Radverkehr zu sorgen.

Das Radwegenetz der Gemeinde Isernhagen wurde aus Vorschlägen der Ortsräte initiiert und von der Verwaltung ergänzt. Es besteht aus einem ca. 77 Kilometer langen durchgängigen Radverkehrsnetz, das die einzelnen Ortschaften der Gemeinde miteinander verbindet aber auch überregional an Radwege der Region mit einer Länge von ca. 15 Kilometern anknüpft. Je nach örtlicher Situation werden dabei Fahrbahnen, Radverkehrsanlagen, Radwege oder ländliche Wege genutzt. Das Radverkehrsnetz soll vorrangig dem Freizeitverkehr und Tourismus dienen und führt neben Hauptverkehrsstraßen auch über Feld-, Forst- und Wirtschaftswege durch eine reizvolle Naturlandschaft.

Im Jahr 2012 wurde das gemeindliche Radwegenetz durch die Verwaltung beschildert, um dem ortsfremden Radfahrer eine Orientierungshilfe zu geben. Dazu wurden an 64 Standorten Radwegweiser an vorhandenen und neu eingesetzten Pfosten installiert. Die Pfosten wurden mit Serviceaufklebern versehen, um den Standort eindeutig zuordnen zu können.

Radwegekarte

Ziel ist die Erhöhung der Attraktivität des Radverkehrs durch Erstellung eines Radwegekonzeptes. Mit örtlichen Vertretern des ADFC und der Verwaltung haben erste Arbeitstreffen stattgefunden“. Die ADFC-Vertreter hatten vorab Themen unterbreitet, die im Arbeitsgespräch als Diskussionsgrundlage erörtert wurden. Weitere Treffen sollen stattfinden.

Bei den geplanten investiven und nicht investiven Sanierungsmaßnahmen an den Kreisstraßen innerhalb der Gemeinde sollen besonders ausgewiesene Radwege mit einer hohen Priorität berücksichtigt werden. Das gilt besonders für Radwege, die im Rahmen der Verkehrssicherheit Berücksichtigung finden müssen. Bei der Erneuerung von Radwegen Außerorts wird in Abhängigkeit der Verfügbarkeit der Grundstücke eine richtlinienkonforme Verbreiterung auf 2,50 m angestrebt. Innerorts wird die Führung der Rad fahrenden bei allen Baumaßnahmen überprüft. Im Gespräch hat die Region Hannover signalisiert, dass bei den Fahrbahnsanierungen auch die Sanierung der Seitenanlagen berücksichtigt wird.

An den stark frequentierten Haltestellen der Stadtbahn sind Fahrradständer installiert. Ein Kataster für Radabstellmöglichkeiten ist erarbeitet. Zurzeit wird überprüft an welchen Stellen im Gemeindegebiet weitere Fahrradbügel installiert werden können. Die Bügel werden im Rahmen des 1000-Bügel-Programms bei der Region Hannover abgerufen.

 

Vorrangnetz Alltagsradverkehr

Das Radwegenetz der Gemeinde Isernhagen wurde ursprünglich vorrangig für den Freizeitverkehr und Tourismus konzipiert und soll zukünftig auch den Alltagsradverkehr mit einbeziehen.

Bei der Planung der Radverkehrsinfrastruktur entstand durch die Region in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Kommunen der Region Hannover, des Landes Niedersachsen und den regionalen Verbänden ein regionsweites und flächendeckendes Radverkehrsnetz für den örtlichen und überörtlichen Alltagsradverkehr zwischen den Städten und Gemeinden der Region Hannover.

Seit Mai 2014 wird als Grundlage für eine systematische Radverkehrsförderung in der Region Hannover das Handlungskonzept für den Radverkehr erarbeitet. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die Gezielte Optimierung der Radverkehrsinfrastruktur. Bestandsaufnahme sowie Bewertung des Handlungsbedarfs im Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr sind abgeschlossen. Im letzten Schritt werden die ermittelten Handlungsempfehlungen mit allen beteiligten Akteuren abgestimmt

Der aktuelle Stand des geplanten Ausbaus des Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr mit den geplanten Bauvorhaben an Kreisstraßen sieht wie folgt aus.
Die Region Hannover erhält über ein Förderprogramm 3 Millionen Euro und steuert eine weitere Million für das Bauprogramm bei. Diese sollen ausschließlich für Kreisstraßen eingesetzt werden. Maßnahmen an Gemeindestraßen müssen von den Kommunen selbst getragen werden ggf. kann es aber Überschneidungen und Ausnahmen geben (z.B. Querungsstellen).
So bildet das neu entwickelte Radverkehrsnetz für die Region Hannover und ihre Kommunen sowie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) als zuständige Behörde für die Landes- und Bundesstraßen die Basis für einen zielgerichteten Mitteleinsatz zur Verbesserung der Wegeinfrastruktur in den kommenden Jahren.

Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen lt. Region Hannover an Kreisstraßen in Bezug auf den Alltagsradverkehr
Ausblick für Isernhagen 2017

Ortsdurchfahrten
Vollausbau
K 113 Isernhagen A7-K114
Sanierung/evtl. Schutzstreifen
K 113 Isernhagen K114-L381
Radwege
Neubau
K 116 Thönse-Neuwarmbüchen
Ausblick für Isernhagen 2018
Ortsdurchfahrten
Vollausbau
K 113 Isernhagen A7-K114 (Fortführung aus 2017)
Sanierung/evtl Schutzstreifen
K 113 lsernhagen K114-L381 (Fortführung aus 2017)
K 112 Kirchhorst
Radwege
Neubau
K 116 Thönse-Neuwarmbüchen (Fortführung aus 2017)
Verbreiterung
K 114 lsernhagen-Altwarmbüchen

Das Vorrangnetz wurde über den originären Zuständigkeitsbereich der Region hinaus baulastträgerübergreifend konzipiert und bezieht neben Bundes-, Landes- und Kreisstraßen auch Gemeindestraßen und geeignete Wirtschaftswege mit ein.
In Zukunft wird die Unterhaltung und Instandsetzung der vorhandenen Radverkehrsanlagen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das Vorrangnetz wird dabei ein wesentlicher Faktor zur Prioritätsbewertung für Neubau, Bestandsverbesserung und für die Unterhaltung und den Betrieb der Radverkehrsinfrastruktur auf Ebene aller Baulastträger sein. Durch die Einbeziehung von Wirtschaftswegen in das Netz können zudem Alternativen zum Bau straßenbegleitender Radwege geschaffen werden. Das Vorrangnetz versteht sich als dynamisches Netz, das einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unterliegt. Veränderte Rahmenbedingungen können so auch Veränderungen in den Netzverläufen bewirken.
Das neu entwickelte Radverkehrsnetz für die Region Hannover und ihre Kommunen bildet die Basis für einen zielgerichteten Mitteleinsatz zur Verbesserung der Wegeinfrastruktur in den kommenden Jahren. 

Energieeinsparung

Energieeffizienz bezeichnet den Aufwand der bei der Energieerzeugung entsteht zur Erreichung eines bestimmten Nutzens. Ein Gerät ist dann energieeffizient, wenn es den Nutzen mit wenig Energieaufwand erreicht. Je weniger Strom das Gerät zur Erreichung des Nutzens verbraucht, desto höher ist seine Energieeffizienz, und je mehr Strom er verbraucht, desto niedriger ist diese.

Besonders im täglichen Stromverbrauch kann ein großer Anteil durch eine Umstellung auf energieeffiziente Geräte, ein besseres Bewusstsein im Umgang mit Strom sowie die Vermeidung von Leerlaufverlusten eingespart werden.

Energieeinsparung bezeichnet alle Maßnahmen, die die Menge verbrauchter Energie verringern.
Die Möglichkeiten, Energie einzusparen, sind vielfältig.

Dazu einige Tipps vom Umweltbundesamt, wie man Strom einsparen kann:

Schon beim Kauf von neuen Elektrogeräten sollten Sie auf deren Energieverbrauch achten. Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als normale Glühlampen und das bei fast gleicher Lichtmenge. Elektrogeräten verbrauchen teilweise Strom auch in Zeitspannen, in denen sie ihre eigentliche Funktion gar nicht erfüllen. Sogenannte Leerlaufverluste lassen sich durch abschaltbare Steckerleisten oder durch einfaches Steckerziehen vermeiden. Ersetzen Sie Batterien durch umweltfreundlichere und auf lange Sicht erheblich billigere aufladbare Alkali-/Mangan-Batterien und Akkus. Dennoch sollten Sie versuchen, so weit wie möglich auf batteriebetriebene Geräte zu verzichten oder auf mit Solarzellen ausgestattete Geräte umzusteigen.

Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte möglichst nicht neben Wärmequellen, wie Heizkörpern, oder in direkter Sonneneinstrahlung auf. Lassen Sie erhitzte Lebensmittel erst abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen oder einfrieren. Betreiben Sie Waschmaschinen möglichst immer voll beladen. Ein Waschgang bei niedrigen Temperaturen ist für normal verschmutzte Wäsche völlig ausreichend und spart Energie. Für das Trocknen der Wäsche sollten Sie die Wäscheleine dem Wäschetrockner vorzuziehen, am besten Sie lassen die Wäsche im Freien trocknen.

Der PC wechselt bei Inaktivität automatisch in einen Schlaf- oder Energiesparmodus. Sie können die Energiespareinstellung individuell anpassen und frei wählen, wann Monitor und Rechner in den Stand-by-Modus schalten. Am besten drucken Sie nur das, was Sie wirklich in Papierform benötigen, und das standardmäßig doppelseitig und auf Recyclingpapier

Dazu einige Tipps vom Umweltbundesamt, wie man bei der Heizung sparen kann:

Vermeiden Sie es Heizkörper durch Möbel zu blockieren oder hinter Gardinen zu verstecken. Dies wirkt sich alles negativ auf Ihre Heizkosten aus, selbst bei dünnen Gardinen. Tipp: Falls Sie die Heizkörper verstecken möchten, so streichen Sie diese in der Wandfarbe an, so sind sie zumindest nicht sofort aus zu machen. Lüften Sie tagsüber einige Male kurz alle Zimmer (Stoßlüften), jedoch nicht länger als 10-15 Minuten. Dies bringt frische Luft, ohne Energie zu verschwenden! Heizungsreglersysteme können die Temperatur Ihrer Wohnung in der Nacht oder wenn niemand da ist senken und so Energie sparen! Rollläden können beim Energiesparen helfen, lassen Sie sie nachts oder im Sommer herunter, so schützen Sie sich vor Kälte oder Hitze!
Mit jedem Grad, dass Sie bei der Raumtemperatur senken, sparen Sie bares Geld bei Ihrer Heizkostenabrechnung, aber lassen Sie nicht die Wohnqualität leiden!

Sparen Sie bei einzelnen Räumen. Vorratsräume zum Beispiel sollten sogar kühler sein oder ein Raum im (ausgebauten) Keller, indem eine Gefriertruhe steht, sollte auch kühler sein, als die anderen Räume, so braucht nicht so viel herunter gekühlt zu werden! Die Fenster sind bei alten Häusern oft ein wichtiges Energieleck und lassen kostbare Wärme entweichen. Prüfen Sie den Zustand und lassen Sie sich beraten!

 

Energie sparen im Haushalt - Förderung Fenster und Türen


Bei einer Modernisierung sind Fenster und Türen ein wichtiger Teil der Planung. Sie sorgen dafür, dass Energie eingespart wird und dadurch langfristig Umwelt und Geldbeutel geschont werden. Bei der Auswahl neuer Fenster sind verschiedene Aspekte zu bedenken. Nicht nur die Qualität und der Wärmeschutz des Glases, sondern auch die Dämmung des Rahmens muss stimmen. Und nicht zuletzt spielt der korrekte Einbau eine wichtige Rolle, wenn nach dem Fenster-Tausch Energie eingespart und der Wohnkomfort gesteigert werden soll.

Eine moderne Wärmeschutzverglasung sorgt für niedrige Heizkosten und einen hohen Wohnkomfort. Zur Wahl stehen Fenster mit Zweifachverglasung und Fenster mit Dreifachverglasung. Wie gut eine Verglasung gegen Wärmeverluste schützt, lässt sich am Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) erkennen. Je niedriger er ausfällt, desto besser ist die Verglasung. Die Dreifachverglasung (U-Wert 0,9 – 0,5 W/m²K) ist zwar effizienter, kostet dafür aber auch etwas mehr. Wichtig bei der Auswahl ist auch eine gute Qualität Rahmens. Denn energetische Mängel am Rahmen können selbst mit einer Dreifachverglasung nicht ausgeglichen werden. Ein effizienter Fenster-Tausch setzt auch einen fachgerechten Einbau voraus.

Wer einen Fenstertausch durchführt, sollte bei dieser Gelegenheit auch den Zustand der Fassadendämmung prüfen. Werden neue, dichte Fenster in eine schlecht gedämmte Außenwand eingesetzt, erhöht sich die Schimmel-Gefahr, vor allem wenn nicht regelmäßig gelüftet wird. Am besten ist es, die Erneuerung der Fenster mit einer Fassadendämmung zu kombinieren. Kann nicht beides in einem Zug erledigt werden, sollte der Fenster-Tausch so geplant werden, dass einer nachträglichen Fassadendämmung nichts im Wege steht.

Die energetische Ertüchtigung von Fenstern und Türen wird neben der staatlichen Förderung auch regional durch die Energiewerke Isernhagen (EWI) gefördert. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist die Energieberatung durch einen qualifizierten zugelassenen Sachverständigen und, dass die maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten der Fenster (0,95 W/m²K) und Türen (1,30 W/m²K) nicht überschritten werden. Die Energiewerke bieten, zusammen mit der Partnerin LSW Energie GmbH, ihren Kunden kostenlos eine Energieberatung an, die im Rahmen der Förderung anerkannt wird. Bei Interesse an dieser Beratung können sich Kunden einfach bei der EWI melden. Auch die Klimaschutzagentur der Region Hannover bietet unabhängige, neutrale und kostenlose Beratungen an, die für die Förderung der EWI anerkannt werden. Ein bedarfsorientierter Energieausweis kann die Energieberatung unter bestimmten Voraussetzungen ersetzen.

Zu Details, den Summen und den Fördervoraussetzungen informiert gern Daniela Gensert, Mitarbeiterin der EWI, telefonisch unter 0511 616 5473. Zum Thema technische Standards berät Herr Schneemann, Mitarbeiter der Gemeinde Isernhagen, unter 0511 6153-4672.

Sonnenenergie im Haushalt - Die Solarthermieanlage

Die Solarthermie ist eine seit vielen Jahren bewährte Technologie, um mit Kollektoren aus Sonnenenergie Wärme zu erzeugen. In Verbindung mit einem Solarspeicher und einem Heizkessel wird dafür gesorgt, dass jederzeit ausreichend Wärme zur Verfügung steht, ohne dass eine weitere Wärmequelle notwendig ist. Dabei kommen die solare Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung zur Anwendung. Je nachdem, für welche man sich entscheidet, unterscheidet sich auch die Größe der Anlage und des Speichers.
Die Größe der Kollektorfläche und das Volumen des Speichers hängen auch von der Anzahl der Personen und dem weiteren Bedarf durch wasserverbrauchende Haushaltsmaschinen ab. Die Solarkollektoren werden vornehmlich auf dem Dach montiert. Über Rohrleitungen wird die Sonnenenergie mittels einer Wärmeträgerflüssigkeit die Wärme vom Dach zum Speicher transportiert. Dort wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das im Speicher vorhandene Wasser übertragen. In den meisten Fällen kommen Speicher mit einem Volumen von 700 bis 1.000 Litern zum Einsatz. Die für die Zirkulation der Wärmeträgerflüssigkeit benötigte Pumpe wird über eine Solarregelung gesteuert.
Mit der Installation einer Solarthermieanlage kann mit vergleichsweise geringen Kosten eine erhebliche Menge an fossilen Brennstoffen eingespart werden. Dadurch ergibt sich natürlich auch eine dementsprechend beträchtliche Minderung an CO2. Erfahrungsgemäß kann eine Solarthermieanlage mit einer Kollektorfläche von rund 1,5 m³ pro Person und einem Speicher mit ca. 300 Litern Inhalt im Jahresdurchschnitt rund drei Fünftel des Bedarfs an warmem Wasser decken. Bei der kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung verdoppelt sich die jährliche Einsparung.
Die Nutzung von Solarkollektoren zur Wärmeerzeugung wird auch über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Die Förderung für Solarthermieanlagen ist vor Maßnahmenbeginn beim BAFA online zu beantragen. Die möglichen Förderungen können der „Förderübersicht Solar“ des BAFA entnommen werden. Das Förderprogramm der Region Hannover für Solarwärme richtet sich ausschließlich an Privatpersonen, die Anlagen auf bestehenden Gebäuden in der Region Hannover errichten. Grundsätzlich gewährt die Region zusätzlich zum BAFA-Förderbetrag einen Zuschuss in gleicher Höhe. Sie fördert jedoch mit maximal 1.000 Euro pro Anlage. Die Installation einer Solarthermieanlage wird neben der genannten Förderungen auch regional durch die Energiewerke Isernhagen (EWI) gefördert. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist die Energieberatung durch einen unabhängigen zugelassenen Sachverständigen. Die Energiewerke bieten, zusammen mit dem Partner LSW Energie GmbH, ihren Kunden kostenlos eine Energieberatung an, die im Rahmen der Förderung anerkannt wird. Bei Interesse an dieser Beratung können sich Kunden einfach bei der EWI melden. Auch die Klimaschutzagentur der Region Hannover bietet unabhängige, neutrale und kostenlose Beratungen an, die für die Förderung der EWI anerkannt werden. Ein bedarfsorientierter Energieausweis kann die Energieberatung unter bestimmten Voraussetzungen ersetzen.
Zu Details, den Summen und den Fördervoraussetzungen informiert gern Daniela Gensert, Mitarbeiterin der EWI, telefonisch unter 0511 616 5473. Auch mit dem Einbau der neuen Haustechnik werden die Bürger von Isernhagen bei der Umsetzung energiesparender Maßnahmen bezuschusst, die langfristig die Kosten senken. Zum Thema technische Standards berät Herr Schneemann, Mitarbeiter der Gemeinde Isernhagen, unter 0511 6153-4672.

KSI Ersatz der ineffizienten Straßenbeleuchtung

Sanierung der Straßenbeleuchtung - 2017

In der letzten November-Woche wurden im Rahmen der Sanierung der Straßenbeleuchtung 101 neue Leuchtenköpfe in der „Ernst-Grote-Straße“, „Auf dem Windmühlenberge“, „Bernhard-Rehkopf-Straße“, „Hauptstraße“ - östlich der A 7, „Lohner Weg“, „Im Barm“, „Königsberger Straße“, Gleiwitzer Straße“ und „Zur Mühle“ gewechselt. Dabei wurden die alten 100 bzw.70 Watt NAV Leuchten durch neue 41, 11 bzw. 9 Watt LED Leuchten ersetzt. Ausgeführt wurden die Arbeiten von den Energiewerken Isernhagen.

Die Gemeinde Isernhagen stellte 2007 ein Sanierungskonzept für die Straßenbeleuchtung auf. Danach wurde sukzessiv und fortlaufend die Straßen-beleuchtung saniert.

Im Gemeindegebiet gibt es mittlerweile 1122 Straßenleuchten, die mit LED ausgerüstet sind. Der größte Teil wurde 2012 im Zuge der Sanierung der Fuß- und Gehwegbeleuchtung erneuert. Zum Einsatz kamen bis Ende 2016 Philips- Kofferleuchten mit LED in den Wattagen 14, 23 und 47. Seit 2017 kommen Philips Mini LumaBGP621 12LED mit den Wattagen 9 und 11 bzw. Mini LumaBGP621 40LED mit einer Leistung von 41 Watt zum Einsatz. Durch die Umrüstung werden seit 2013 rd. 627.000 kWh Strom pro Jahr eingespart. Seit 2014 sind 50.000 Euro jährlich für weitere Sanierungsarbeiten vorgesehen. Im letzten Jahr wurden die alten 100 bzw.70 Watt NAV Leuchten in der „Dorfstraße“ von der Ecke „Heinrich-Könecke-Straße“ in Richtung FB bis zur Autobahn A 7 gewechselt.

Die Straßenbeleuchtung der Gemeinde Isernhagen wurde in den letzten Jahren stetig erneuert. Seit 1993 wurden verschiedene Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung durchgeführt. Im Jahr 2011 begann der größte Schritt in Richtung einer modernen, stromsparenden Straßenbeleuchtung. Insgesamt wurden bis 2012 rd. 2000 Leuchten mit modernen Leuchtensystemen ausgestattet. Über 800 Leuchten wurden mit LED – Beleuchtungssystemen ausgerüstet. Grund war, dass gemäß einer europäischen Richtlinie Quecksilberdampflampen im Jahr 2015 ihre Zulassung verlieren. Hinzu kam, dass gerade im Bereich der Fußwegbeleuchtung der Leuchtenbestand teilweise über 40 Jahre alt war und eine Erneuerung der Lichtpunkte inklusive Masten notwendig wurde. Für dieses Projekt wurde die Gemeinde Isernhagen von der deutschen Energieagentur als „Good Practice“ Energieeffizienzprojekt ausgezeichnet.

Die Fußwegleuchten mit einer Anschlussleistung von ca. 100 Watt konnten durch die LED – Beleuchtung unter Einhaltung der Straßenbeleuchtungsnorm EN 13201 auf 14 Watt reduziert werden. Durch eine intelligente Reduzierschaltung wird in der Nachtzeit das Licht auf 7 Watt heruntergedimmt. Dadurch kann eine Einsparung je Leuchte von 86% in der Dämmerung und 93 % in der Nacht im Vergleich zur Altbeleuchtung erreicht werden.

Schon seit 2014 ist bei allen Straßenbeleuchtungsausschreibungen der Gemeinde Isernhagen eine intelligente Dimmvorrichtung vorgeschrieben. Die Dimmvorrichtung befindet sich in jeder Leuchte und dimmt nach einem vorgegeben Zeitplan den Lichtstrom der Leuchte in 5 Stufen.

Die Gemeinde Isernhagen verfügt über rd. 3.300 Lichtpunkte. Ein großer Teil der Straßenleuchten wurde bisher saniert. Die relativ neuen Leuchten der Baujahre ab 1990 wurden aber bisher noch nicht erneuert.

Weitere Sanierungsschritte fallen an, wenn diese Leuchten erneuert werden und wenn die bisher noch nicht berücksichtigten Natriumdampfleuchten aufgrund ihres Alters ausgetauscht werden müssen.

Ob für die Sanierung der Beleuchtung 2017 Straßenausbaubeiträge nach der Straßenausbaubeitragssatzung von den Anliegerinnen und Anliegern erhoben werden, wird zurzeit geprüft. Sofern die beitragsrechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen, werden die betroffenen Grundstückseigentümer/innen mit einem angemessenen zeitlichen Vorlauf vor der Veranlagung über die geplante Abrechnung informiert.

Gemeinde Isernhagen

Bild vergrößern: KSI Straßenbeleuchtung 2017
KSI Straßenbeleuchtung 2017

Straßenbeleuchtung Lampenkopfaustausch

An der Hannoverschen Straße in Altwarmbüchen wurde Anfang 2014 ein Testparcours mit insgesamt 7 LED - Leuchten von 5 Herstellern eingerichtet, um eine lichttechnische Bewertung durchführen zu können.
Die Bewertung der einzelnen Leuchten erfolgte für 20 verschiedene Bereiche. Hierzu zählten die Effektivität der Leuchte, Gewicht, Verarbeitung, Material, Dichtigkeit, Wartungsfreundlichkeit, Listenpreise. Hinzu kam, dass mit der Unterstützung der Avacon am 30.Januar 2014 eine augenscheinliche lichttechnische Bewertung vor Ort durchgeführt wurde. Bewertungskriterien waren insbesondere die Blendwirkung und die Abstrahlungscharakteristik der Leuchten. Alle Bewertungen wurden dokumentiert und mit Bildern belegt.
Die LED - Leuchte mit der höchsten Punktzahl hat den Zuschlag erhalten und wird nun montiert.

In diesem Jahr werden die alten 150 Watt NAV Leuchten an der Hannoverschen Straße, beginnend an „ Am Walde“, gegen 48 Watt LED Leuchten ausgetauscht. Aufgrund der Stromeinsparung beträgt die Kapitalrückflusszeit inklusive Anbau weniger als 7 Jahre auf Basis des heutigen Strompreises und dies bei einer Leuchtenlebensdauer von 30 Jahren. Die LED- Module haben eine Lebensdauer von mehr als 15 Jahren. Dadurch entfällt ein großer Teil des Wartungsaufwandes.

Das im Jahr 2007 aufgestellte Sanierungskonzept sieht vor, sukzessiv und fortlaufend die Straßenbeleuchtung zu sanieren. In den letzten Jahren wurde der Masterplan abgearbeitet. Ab 2014 sind nunmehr 50.000, 00 Euro jährlich für weitere Straßenbeleuchtungsmaßnahmen vorgesehen.

In der Gemeinde Isernhagen wurde in den letzten Jahren ein Großteil der Straßenbeleuchtung erneuert. Hierzu zählen insbesondere die Fußwegbeleuchtung und Teile der innerörtlichen Straßenbeleuchtung. Durch die durchgeführten Maßnahmen werden pro Jahr 120.000 Euro Stromkosten eingespart, der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung hat sich um rd. 50% reduziert.
Ein weiterer Schritt ist der Austausch von 20 bis 30 Jahre alten NAV – und Metalldampf - Austauschlampen sowie alten NAV - Leuchten mit hohen Leistungen auf Hauptverkehrsstraßen mit Fahrbahnbreiten bis zu 8 m, einer Lichtpunkthöhe von mindestens 8 m mit der Beleuchtungsklasse ME5. Diese Leuchten werden in den nächsten Jahren sukzessive gegen neue hocheffiziente Leuchten ausgewechselt.
 

 

Ende Juni 2011 startete die über mehrere Jahre angelegte Modernisierung der Straßenbeleuchtung Isernhagens.

In 160 Straßen werden 1.600 Leuchten, die zum Teil über 30 Jahre alt sind, erneuert. Moderne Technik kommt fortan unter Berücksichtigung von EU-Vorschriften mit Umweltaspekten zum Einsatz. So ist ab 2015 die Verwendung bestimmter Leuchtmittel nicht mehr zulässig.

Die Kosten in Höhe von rund 1,2 Mio Euro reduzieren sich um eine Bundesförderung von ca. 200.000 Euro. Diese Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Die Summe wird sich insbesondere bei weiterhin steigenden Stromkosten bereits nach ca. 8 Jahren amortisiert haben.
55 % der Gesamtstromkosten der gemeindlichen Verbraucher entfallen zur Zeit noch auf die Straßenbeleuchtung. Durch die Umrüstung werden ab 2013 rund 520.000 kWh Strom pro Jahr eingespart, das entspricht ungefähr dem Stromverbrauch von 130 Einfamilienhäusern. Die CO₂ Belastung sinkt um ungefähr 340 Tonnen pro Jahr und das bei einer besseren Lichtausbeute. 

zu gut für die Tonne - Viel zu viele Lebensmittel werfen wir weg

https://www.zugutfuerdietonne.de/ Eine informative Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.