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Klimaschutz

 

Ursachen des 

Die Verbrennung fossiler Rohstoffe, wie Erdöl oder Kohle führt zu einer erhöhten Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Diese wiederum führt zu einer Erwärmung der Erde und damit zu einem Wandel des Klimas. Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute erkennbar. Gebirgsgletscher und polares Eis schmelzen, der Meeresspiegel steigt an und Wetterextreme nehmen zu.

Kommunale Verpflichtung

Den Städten und Gemeinden kommt im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung eine herausragende Bedeutung bei der praktischen Umsetzung von CO₂-Reduktionszielen im Kampf gegen Klimaveränderungen zu. Mit dem Abkommen in Paris hat sich Deutschland bekannt, den weltweiten Temperaturanstieg zu begrenzen. Um das Abkommen erfolgreich umzuetzen, hat sich die Bundesrepublik das Ziel gesetzt, im Jahr 2050 fast keine THG mehr auszustoßen. Erreicht werden soll dieses durch den effizienten Einsatz der Energie, den Austausch fossil-nuklearer Energieträger durch Erneuerbare Energie und durch den sparsamen Umgang mit der Energie.

Die Gemeinde Isernhagen hat in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Region Hannover und den Energiewerken Isernhagen ein 2009 bis 2010 Klimaschutz-Aktionsprogramm erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Klimaschutz in Isernhagen voranzubringen.

Neben der Vorstellung des Klimaschutz-Aktionsprogramms möchten wir auch informieren, welche Möglichkeiten des Klimaschutzes es gibt und wie jeder persönlich mitwirken kann, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

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Sanierung der Sporthallenbeleuchtung des Schulzentrums Isernhagen und der Feuerwehr Isernhagen N.B.

Die Beleuchtung der Sporthalle im Schulzentrum und die Beleuchtung der Wagenhalle der Feuerwehr Isernhagen NB wurde Ende der 70er Jahre erstellt und ist dementsprechend veraltet. Ziel war es, die vorhandene ineffiziente Beleuchtung gegen eine energieeffiziente Beleuchtung mit Präsenzmeldern auszutauschen.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 30 % der Investitionshöhe im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.
Die Förderung für dieses Projekt beschränkt sich auf den Zeitraum vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 und wird bei dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K01789 geführt.

Sanierung der Klassenbeleuchtung des Schulzentrums Isernhagen

Die Beleuchtung im Schulzentrum wurde in den 80iger Jahre installiert und ist dementsprechend veraltet. Ziel war es, die vorhandene ineffiziente Beleuchtung gegen eine energieeffiziente Beleuchtung mit tageslichtabhängigen Lichtmanagementsystemen auszustatten.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 30 % der Investitionshöhe im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.

Die Förderung für dieses Projekt beschränkt sich auf den Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 und wird bei dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K01900 geführt.

Sanierung der Klassenbeleuchtung der Grundschule Kirchhorst

Die Beleuchtung in der Grundschule Kirchhorst wurde Ende der 80iger Jahre installiert und ist dementsprechend veraltet.
In den Klassenräumen wurde eine neue energieeffiziente LED - Deckenbeleuchtung mit tageslichtabhängigen Lichtmanagementsystemen angebracht, die eine freundliche Atmosphäre schaffen soll.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 30 % der Investitionshöhe im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.

Die Förderung für dieses Projekt beschränkt sich auf den Zeitraum vom 01. September 2015 bis 31. August 2016 und wird bei dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K01898geführt.

Sanierung der Klassen- und Flurbeleuchtung der Grundschule Isernhagen N.B.

Aufgrund von brandschutztechnischen Verbesserungen werden die Flure der Grundschule Isernhagen N.B. während der Sommerferien 2015 / 2016 erneuert.

In diesem Zuge wurde auch eine neue energieeffiziente LED - Deckenbeleuchtung mit tageslichtabhängigen Lichtmanagementsystemen angebracht, die eine freundliche Atmosphäre schaffen soll. Ebenfalls werden auch in einigen Klassenräumen sowie in der Bücherei die alten Leuchtstofflampen gegen neue energieeffiziente LED - Leuchten ausgetauscht. Die momentan verbaute Beleuchtung in der Grundschule Isernhagen N.B. wurde in den 70er Jahren installiert und ist dementsprechend veraltet; sie wird somit Stück für Stück auf den Stand der heutigen Technik aufgerüstet.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 30 % der Investitionshöhe im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen oder Bildungseinrichtungen.

Die Förderung für dieses Projekt beschränkt sich auf den Zeitraum vom 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 und wird bei dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03K01902 geführt.

Mitgedacht - mitgemacht! Klimaschutz in Schulen und Kitas

Von 2015 – 2018 wurde in der Gemeinde Isernhagen das Projekt „mitgedacht & mitgemacht – Isernhagener Schulen und Kitas sparen Energie“ mit einer 65% Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative durchgeführt. Die verbleidenden 35 % werden derzeit durch die Gemeindewerke Isernhagen GmbH und die Energiewerke Isernhagen GmbH getragen. Aktuell engagieren sich sechs Schulen und vier Kitas beim Energiesparen und Klimaschutz durch entsprechendes Verhalten und im Rahmen von pädagogischer Arbeit zur Bewusstseinsbildung.

Zur Verstetigung des Engagements beschloss der Gemeinderat das Projekt mit eigenen Mitteln fortzuführen und stellte eine Prämie von 3.000 € zur Verfügung.

Die Ziele
Das wesentliche Ziel von „mitgedacht & mitgemacht“ ist die Sensibilisierung für energiesparende Gebäudenutzung und die Förderung des Bewusstseins für klimaschonendes Verhalten im Alltag. Dabei steht der sparsame Umgang mit Energie und Ressourcen bei der Beleuchtung, Beheizung, Nutzung von Unterrichtsmaterialien, Mobilität, Verpackung, Abfall und Ernährung im Mittelpunkt. Bei Vor-Ort-Begehungen und –Beratungen werden passgenaue Maßnahmen für die Einrichtung ermittelt, die mit nur geringen Investitionen und im Rahmen der pädagogischen Arbeit umsetzbar sind.
Die Beschäftigung mit klimaschonendem Verhalten und entsprechendes Hintergrundwissen sind wichtig für das Verständnis, die Akzeptanz und eigene Umsetzung von energiesparenden Maßnahmen. Das Bewusstsein dafür strahlt auch aus in die Familien und hilft damit, die Emissionen der Gemeinde Isernhagen zu senken und die Ziele des Klimaschutz-Aktionsprogramms zu erreichen.

Die Zielgruppe
Das Projekt ist offen für alle Schulformen und Klassenstufen und wird auch für die Isernhagener Kitas angeboten. Die Hauptakteurinnen und -akteure im Projekt sind die Schülerinnen, Schüler, Kitakinder, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher und Hausmeister. Je nach Fähigkeiten und Möglichkeiten beschäftigen sie sich in Arbeitsgruppen und größeren oder kleineren Projekten mit den Themen Energie und Klimaschutz. Die Gemeindeverwaltung Isernhagen und die Klimaschutzagentur Region Hannover GmbH unterstützen sie inhaltlich, organisatorisch und finanziell dabei. Bislang noch nicht beteiligte Kitas und Schulen können jederzeit mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung dem Projekt beitreten.

Die Umsetzung
Es ist nicht immer einfach, Energie einzusparen. Den baulichen und technischen Zustand der Gebäude kann eine Kita/Schule selbst nicht beeinflussen. Aber durch verbessertes Nutzerverhalten kann etwas für den Klimaschutz getan werden, z. B. Licht an/aus, richtig Lüften, optimale Einstellung der Heizung.
Die Teilnahme am Projekt „mitgedacht & mitgemacht – Isernhagener Schulen und Kitas sparen Energie“ ist für Kitas und Schulen freiwillig. Sie berechtigt zur Nutzung vielfältiger organisatorischer, finanzieller und inhaltlicher Angebote, wie z. B.
• Bildungsveranstaltungen externer Anbieter (Link zu Angeboten für Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen)
• Vor-Ort-Beratung des Kollegiums, der Hausmeister und Energieteams bei der Erarbeitung schulspezifischer Klimaschutzmaßnahmen
• Schulung von Energieteams, pädagogischen Fachkräften und Hausmeistern
• Pädagogische Unterstützung durch Vermittlung von Unterrichtskonzepten und Verleih von Materialien
• Vernetzung der teilnehmenden Einrichtungen zwecks Erfahrungsaustausch
• ein Newsletter pro Saison
• Jährliche Bewertung der Aktivitäten und Prämienübergabeveranstaltung

Die Prämie
Ein Prämiensystem soll Anreize schaffen, aktiv mitzumachen. Nicht messbare Energieeinsparungen sondern das Engagement der teilnehmenden Einrichtungen beeinflusst die Prämienhöhe. Die teilnehmenden Einrichtungen füllen einmal jährlich einen Fragebogen aus und berichten darin kurz über ihre Aktivitäten. Die Prämienhöhe setzt sich aus einer Grund- und einer Leistungsprämie zusammen. Die Grundprämie erhält jede teilnehmende Einrichtung. Sie ist von der Anzahl der Kinder/SchülerInnen pro Einrichtung abhängig. Die Leistungsprämie ist von der erreichten Punktzahl im Fragebogen und damit von der Anzahl und Qualität der Aktivitäten der Einrichtung abhängig. In der Prämienveranstaltung im Herbst 2019 hat die stellvertretende Bürgermeisterin Prämien in Höhe von insgesamt 3000 Euro an zehn teilnehmende Schulen und Kitas übergeben. Dank der Verstetigung des Projektes können sie auch in den kommenden Jahren mit der Unterstützung und Prämierung ihrer Arbeit rechnen.

Förderprogramme für Maßnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes

Die Haushalte sind im Gemeindegebiet der Hauptemittent von Treibhausgasemissionen (THG) und bieten im Vergleich zum Verkehr bzw. dem produzierenden Gewerbe das größte THG-Einsparpotential im Energieverbrauch.

Mit dem Abkommen in Paris hat sich Deutschland bekannt, den weltweiten Temperaturanstieg zu begrenzen. Um das Abkommen erfolgreich umzusetzen, hat sich die Bundesrepublik das Ziel gesetzt, im Jahr 2050 fast keine THG mehr auszustoßen. Erreicht werden soll dieses mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien und einem sparsamen und effizienten Umgang mit der Energie.

Um den Klimaschutz auch weiterhin in das Bewusstsein der Isernhagener Bürgerinnen und Bürger zu rücken und einen zusätzlichen Anreiz zur Investition in Energiesparmaßnahmen zu geben werden von der Gemeinde auch 2018 Förderungen für den Neu- und Bestandsbau in Aussicht gestellt.

1) Förderprogramm für einen hohen energetischen Standard in Neubauten

Durch die Gemeinde Isernhagen werden Neubauten gefördert, welche einen höheren Energieeffizienzstandard als gesetzlich durch die aktuelle Energieeinsparverordnung gefordert, aufweist.

Ab 2016 wurde in kommunalen Neubauwohngebieten der KfW-55-Mindest-Standard für alle Bauherren verbindlich eingeführt. Das gilt für die Gesamtheit der Neubauten, bei denen die Baugrundstücke durch die Gemeinde Isernhagen veräußert werden. Die Gemeinde Isernhagen unterstützt Bürger, welche ein gemeindliches Grundstück auf den ausgewiesenen kommunalen Baugebieten zum Eigenheimbau erwerben wollen. Von der Gemeinde Isernhagen wird ausschließlich das „KfW 40“ bzw. das „KfW 40 Plus“-Haus kommunal gefördert.

KfW 40-Effizienzhaus pauschale Förderung von 5.000,-- € pro Grundstück
KfW 40 Plus-Haus pauschaler Förderbetrag von 10.000,-- € pro Grundstück

Die Förderbedingungen gelten bis auf weiteres für alle zukünftigen Grundstücksverkäufe in Wohnbaugebieten, die durch die Gemeinde Isernhagen vermarktet werden.

Ein energieeffizienter Neubau erfordert eine fundierte Fachplanung und qualifizierte Begleitung bei der Errichtung. Im Rahmen der Planung und Durchführung eines geförderten Vorhabens ist zur Unterstützung des Bauherrn ein Sachverständiger erforderlich. Anerkannte unabhängige Sachverständige sind die in der Energieeffiziensexpertenliste aufgeführten Personen.

2) Förderprogramm zur energetischen Modernisierung von Wohngebäuden

In Kooperation mit den Energiewerken Isernhagen (EWI) wird auch im Jahr 2018 das Förderprogramm zur Wohngebäudemodernisierung fortgeführt.

Die Energiewerke Isernhagen (EWI) bieten Eigentümern von Wohngebäuden, welche vor 2002 gebaut wurden, einen Zuschuss zur energetischen Gebäudemodernisierung an. Gefördert werden mit maximal 2.000 € Maßnahmen zur Wärmedämmung sowie die Feststellung des Bedarfs zur energetischen Sanierung, wie Energieberatung und Thermografie und die Optimierung der Wärmeversorgung die mit bis zu 150 € gefördert werden.

Außerdem sind der Ersatz der Heizung durch eine Wärmepumpe, durch einen Gasbrennwertkessel, auch in Kombination mit einer Solarthermieanlage oder durch ein Mikro-BHKW sowie die Installation einer Solarkollektoranlage mit einem max. Zuschuss von 1.000 € Bestandteil des Förderprogramms.

Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist die Energieberatung durch einen unabhängigen zugelassenen Sachverständigen. Die LSW Energie GmbH aus Wolfsburg, als Partner der EWI bietet Energieberatung für ihre Kunden kostenlos an und wird im Rahmen der Förderung anerkannt. Im Energiebericht wird das Ergebnis der Beratung dokumentiert. Auch die Beratungen der Klimaschutzagentur der Region Hannover werden für die Förderung der Energiewerke anerkannt. Ein bedarfsorientierter Energieausweis kann die Energieberatung unter bestimmten Voraussetzungen ersetzen.

Der Antrag auf Förderung wird vor Beauftragung der Klimaschutzmaßnahmen an die Gemeinde Isernhagen, Abteilung für Umwelt und Grün gestellt. Der Antragsteller verpflichtet sich über einen Zeitraum von drei Jahren als Energieversorger die EWI zu wählen und seine Verbrauchsdaten zur Verfügung zu stellen.

Ausgezahlt wird der Förderzuschuss, nachdem den EWI eine prüffähige Schlussrechnung über die realisierten Energiesparmaßnahmen vorgelegt wurde.

Nach Abschluss der Gebäudemodernisierung müssen bei den EWI die geforderten Nachweise zur Einhaltung der technischen Standards bei der energetischen Modernisierung von Wohngebäuden, zum Beispiel die Wärmedurchgangskoeffizienten der neuen Fenster (siehe Kennwerte Förderrichtlinie) eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Thema: Energieberatung der Klimaschutzagentur

Die Klimaschutzagentur Region Hannover bietet Hausbesitzern eine kompetente, kostenlose und unabhängige Beratung vor dem Start ihres Modernisierungsvorhaben an. Während des einstündigen Termins kommt ein Energieberater zu Ihnen nach Hause und entwickelt für Sie einen ersten Modernisierungsfahrplan.
Im Fokus der Beratungen stehen auf Wunsch:

• Wärmedämmung für Dach, Keller und Fassade
• Heizungssanierung
• Einbau einer Solaranlage
• Erneuerung der Fenster
• Lüftungstechnik

Außerdem geben die Energieberater – meist Architekten oder Bauingenieure – Tipps zu Förderprogrammen und Anregungen zur Umsetzung von Modernisierungsvorhaben und gehen auf Ihre Fragen ein.
Träger der Kampagne sind die Klimaschutzagentur und der enercity-Fonds proKlima. Sie wird aus Mitteln der Region Hannover, der Avacon AG, von proKlima und von Wirtschaftspartnern finanziert.
Die Energieberatung wird innerhalb des Förderprogramms zur energetischen Modernisierung von Wohngebäuden anerkannt.

Energieexperten

Für die geförderte Energieberatung und für geförderte hocheffiziente Sanierungen und Neubauten werden die Experten mit geprüfter Qualifikation in einer bundeseinheitlichen Liste geführt. Um in die Expertenliste aufgenommen zu werden, müssen die Fachleute bestimmte Anforderungen an die berufliche Ausbildung erfüllen. Darüber hinaus muss eine abgeschlossene Weiterbildung zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren oder umfangreiche Praxiserfahrung nachgewiesen werden. Damit wird die Qualität bei Energieberatungen und bei der Planung und Umsetzung von energieeffizienten Neubau- und Sanierungsvorhaben sichergestellt.

Energieausweise

Es gibt zwei Arten des Energieausweises:
Den Verbrauchs- und den Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis legt lediglich die Verbrauchswerte der vergangen Jahre zugrunde, die stark vom Verhalten der Bewohner abhängen. Bei dem Bedarfsausweis berechnet ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten den Energiebedarf – unabhängig vom Nutzerverhalten. Der energetische Zustand des Hauses sowie mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich so deutlich exakter darstellen. Der bedarfsorientierte Energieausweis ist deshalb teurer. Herzstück eines jeden Energieausweis ist die Farbskala mit den Effizienzklassen A+ bis H:
Ähnlich wie das Energieeffizienz-Label, das heute bei Elektrogeräten selbstverständlich ist, helfen die Skala von Grün nach Rot und die Effizienzklassen im Energieausweis den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasserbereitung abzuschätzen. Einen Energieausweis benötigen Sie nur, wenn Sie Ihr Gebäude vermieten, verkaufen oder verpachten wollen. Dann müssen Sie den Energieausweis dem potenziellen Interessenten vorlegen, zum Beispiel im Rahmen einer Wohnungs- oder Hausbesichtigung.
Neben den hier aufgeführten Ausstellern gibt es noch eine Anzahl weiterer Anbieter, die Ihnen einen Energieausweis ausstellen können.

Hier erhalten Sie interessante Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten

Im Fördermittel-Kompass finden Sie die Fördertöpfe und Beratungsangebote für Ihr Klimaschutzprojekt: Wählen Sie die Gemeinde Isernhagen aus und erhalten Sie Übersichten über Art und Umfang der Förderung, Konditionen sowie Kontaktdaten der Förderinstitutionen. Angegeben sind außerdem lokale, neutrale Beratungsangebote. Sie finden die Informationen gegliedert nach den Themen: Altbaumodernisierung, Neubau, Solar- und Bioenergie, Kraft-Wärme-Kopplung und Mobilität. 

Klimaschutz Aktionsprogramm

Die Gemeinde Isernhagen hat in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Region Hannover und den Energiewerken Isernhagen von April 2009 bis April 2010 ein Klimaschutz-Aktionsprogramm erarbeitet.

Ziel des Programms war die Erstellung eines Handlungskonzeptes für den Klimaschutz in Isernhagen. Das Programm wurde als Aktionsprogramm ausgerichtet, dessen Zielrichtung in einer möglichst breiten Beteiligung verschiedener Akteursgruppen bestand. In der Summe fanden im Zeitraum eines Jahres über 30 verschiedene Veranstaltungen, darunter Arbeitskreissitzungen, Vorträge, Kampagnen und Exkursionen im Rahmen des Klimaschutz-Aktionsprogramms statt.

Der Endbericht stellt eine Dokumentation des einjährigen Aktionsprozesses dar, in dem Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Organisationen und andere Akteure zu einem klimaschonenden Handeln sensibilisiert und motiviert wurden.

Die Kosten für die Erarbeitung des Aktionsprogramms wurden zu 80 % vom Bundesumweltministerium übernommen. Die verbleibenden 20 % wurden zu je einem Drittel von den Kooperationspartnern getragen.

Der Rat der Gemeinde Isernhagen hat die Empfehlungen der Klimaschutzagentur in seiner Sitzung am 28.10.2010 einstimmig zur Kenntnis genommen.

Die Dokumentation stellt zusammenfassend den Prozess zur Erarbeitung des Klimaschutz-Aktionsprogramms für die Gemeinde Isernhagen dar. Sie soll der Öffentlichkeit, der Politik und der Verwaltung von Isernhagen die kommunale Emissionsbilanz, eine Einschätzung der Potenziale für Emissionsminderungen und daraus resultierende Empfehlungen für die Gemeinde Isernhagen näher bringen und zur engagierten Umsetzung der im Prozess entwickelten Ideen zum Klimaschutz motivieren.

Empfehlung Beschlussvorlage

Klimaschutz ist eine globale Herausforderung, der auf allen staatlichen und gesellschaftlichen Ebenen umgesetzt werden muss. Angesichts der Bedeutung des „Faktors Mensch“ bei der Verringerung des Energieverbrauchs bedarf es der Motivation aller Bürger und Betriebe, um Klimaschutz vor Ort umzusetzen.

Damit kommt den Kommunen besondere Bedeutung bei der Erreichung staatlicher Ziele zu. Denn die Kommunen sind in der Regel durch den Betrieb der öffentlichen Einrichtungen vor Ort einer der größten CO2-Emittenten, steuern über die Bauleitplanung sowie die Baulanderschließung direkt bzw. indirekt den Energie- und Mobilitätsbedarf aller Neubauvorhaben, sind als Konzessionsgeber von Wegebenutzungsrechten indirekt mit verantwortlich für das Energiedienstleistungs-angebot und haben durch vielfältige Satzungsrechte maßgeblichen Einfluss auf alle Bereiche der Daseinsvorsorge mit entsprechenden Rückwirkungen auf die Treibhausgasbilanz im Gemeindegebiet.

 Anlage zum Endbericht

Für die Festlegung von kommunalspezifischen Zielen zum Klimaschutz ist die Kenntnis der örtlichen Strukturen und Akteure von großer Bedeutung. So sind beispielsweise größere einzelne Wärmeverbraucher oder die räumliche Konzentration verschiedener größerer Wärmeverbraucher Ausgangspunkt für die Objektversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung oder beim Aufbau von Nahwärmeinseln relevant. Die Bevölkerungs-, Siedlungs- und die Gewerbestruktur geben ersten Aufschluss über die Möglichkeiten energetischer Modernisierungsmaßnahmen. Die Erschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr, das Vorhandensein und der Zustand von Radwegen oder anderen Infrastrukturen wie Erdgastankstellen geben erste Erkenntnisse zur umweltverträglichen Mobilität. Daher werden im Folgenden zunächst die wichtigsten strukturellen Merkmale für Isernhagen erfasst.

 

 

Dach- und Fassadenbegrünung – Gut für die Artenvielfalt und das Kleinklima

Begrünte Dächer und Fassaden sind gut für Mensch und Umwelt. Sie tragen dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten, das Kleinklima zu verbessern und Regenwasser zu speichern.

Dach- und Fassadenbegrünungen bieten vielfältige ökologische Vorteile. Pflanzen und Tiere finden neue Lebensräume und tragen so zur Biotopbereicherung bei. Gründächer und -fassaden filtern Schadstoffe aus der Luft und sorgen durch die Verdunstung des gespeicherten Wassers für Kühlung und Luftbefeuchtung.


Eine Mitbürgerin aus Isernhagen, die schon seit über 20 Jahren Efeu an ihrem Haus wachsen lässt, erzählt: „Die Begrünung bietet ideale Brutplätze für viele Vogelarten und wird den ganzen Sommer über von Wildbienen, Honigbienen, Wespen und vielen Schmetterlingen besucht.

Neben dem Artenschutz bietet eine Begrünung aber auch einen Schutz gegen die Sommerhitze und die Kälte im Winter.“


Die Region Hannover hat dazu ein Förderprogramm als Unterstützung für private Haushalte ins Leben gerufen. Für das Jahr 2020 stehen dafür insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung.

Professionell durchgeführte Dachbegrünungen werden mit bis zu 10.000 Euro gefördert.
Das Förderprogramm für die Regionskommunen orientiert sich an den Fördergrundsätzen für Begrünungen an und auf Häusern in der Stadt Hannover. Der Satz bei einfachen Fassadenbegrünungen in Eigenleistung in Hannover und den Umlandkommunen liegt bei 50 Prozent. Sofern eine Förderung, erfolgt, kann eine vorherige fachliche Beratung (Nachweis durch Rechnung) zusätzlich mit 100% der Kosten, maximal 100 Euro, gefördert werden. Eine Doppelförderung aus beiden kommunalen Fördertöpfen ist allerdings ausgeschlossen.


Fördergelder können für die Begrünung von Neubaudächern sowie die Nachrüstung vorhandener Dächer mit extensiver oder intensiver Begrünung auf privaten und öffentlichen Grundstücken im Gebiet der Region Hannover beantragt werden. Alle Bepflanzungen sind auf Dauer anzulegen und im Sinne der Nachhaltigkeit mindestens fünf Jahre zu erhalten. Gefördert werden nur freiwillige Maßnahmen.


Anträge auf Förderung sind vor Beginn der Maßnahme formlos bei der Region Hannover, Fachbereich Umwelt, Höltystr. 17, 30171 Hannover, einzureichen.
Fragen können beim Fachbereich Umwelt der Region Hannover unter Tel.: 0511 61622641 oder Email: naturschutz@region-hannover.de oder bei der Gemeinde Isernhagen, Tel.: 0511 6153 4672 oder Email: dirk.schneemann@isernhagen.de, gestellt werden.

Bild vergrößern: 216702-2 Dach- und Fassadenbe..
216702-2 Dach- und Fassadenbe..

Möglichkeiten des Klimaschutzes

Neben der Vorstellung der Zielsetzungen des Klimaschutz-Aktionsprogramms möchten wir auch informieren, welche Möglichkeiten des Klimaschutzes es gibt und wie Sie persönlich mitwirken können, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Der CO₂-Rechner hilft Ihnen dabei, einen Überblick zu erhalten, wo Ihr Verbrauch heute steht. Er zeigt Ihre zentralen Stellschrauben und welchen Beitrag Sie zukünftig für den Klimaschutz leisten können.

CO₂-Rechner zur Ermittlung der persönlichen CO₂-Bilanz

Die drei E´s

Im Mittelpunkt der Umsetzung der Klimaschutzziele stehen die drei E´s:

Energieeffizienz, Energieeinsparung und der Einsatz von Erneuerbaren Energien.

Energieeffizienz

Energieeffizienz beschreibt das Verhältnis zwischen der eingesetzten Energie, und dem so erzielten Nutzen. Ein Gerät ist dann energieeffizient, wenn es den gleichbleibenden Nutzen mit wenig Energieaufwand erreicht. Je weniger Strom das Gerät zur Erreichung des Nutzens verbraucht, desto höher ist seine Energieeffizienz. Besonders im täglichen Stromverbrauch kann ein großer Anteil durch eine Umstellung auf energieeffiziente Geräte, ein besseres Bewusstsein im Umgang mit Strom sowie die Vermeidung von Leerlaufverlusten eingespart werden.

Energieeinsparung

Alle Maßnahmen, die die Menge verbrauchter Energie verringern werden als Energieeinsparung bezeichnet. Energieeinsparung ist also der teilweise oder vollständige Verzicht der Benutzung von energierelevanten Produkten. Unter Energiesparen versteht man, mit weniger elektrischem Strom, Brenn- und Kraftstoffen die gleichen Energieleistungen zu erbringen.

Die Möglichkeiten einer effizienten und sparsamen Energienutzung sind vielfältig. Für Menschen, die auf besonders niedrigen Strom- oder Wasserverbrauch Wert legen, sind unter dem folgenden Link besonders sparsame Haushaltsgeräte zu finden.

Spargeräte

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien können einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Außerdem tragen sie zur Versorgungssicherheit und zur Vermeidung von Rohstoffkonflikten bei. Erneuerbare Energien sind Energieträger/-quellen, die sich ständig erneuern bzw. nachwachsen. Hierzu zählen: Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft, Windenergie, Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie.

1. Windkraft
Eine Windkraft- bzw. Windenergieanlage nutzt die Energie des Windes und erzeugt mit einem Rotor elektrische Energie, die in das Stromnetz eingespeist wird. Heute werden mehrere Windkraftanlagen in sogenannten Windparks aufgestellt. Bei Offshore-Windparks stehen die Anlagen direkt im Meer.

2. Sonnenenergie
Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Ertrag ist dabei Abhängig vom Standort und von der Ausrichtung zur Sonne. Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung der Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie. Hiermit lassen sich mit Hilfe der Sonne Warmwasser und Heizungswärme erzeugen.

3. Biomasse
Der energietechnische Biomasse-Begriff umfasst ausschließlich tierische und pflanzliche Erzeugnisse, die zur Gewinnung von Heizenergie, von elektrischer Energie und als Kraftstoffe verwendet werden können. Die Möglichkeiten der Biomassenutzung sind sehr vielfältig. Die größten Potentiale bestehen bei der Nutzung von Holz und Holzprodukten. Auch Reststoffe aus der Land- und Forstwirtschaft und biogen Abfälle sind für die Energiewirtschaft von Bedeutung. Neben der Nutzung von Reststoffen lassen sich auch spezielle Energiepflanzen anbauen.

4. Geothermie
Die Geothermie oder Erdwärme ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Um die hohen Temperaturen nutzen zu können, sind Tiefenbohrungen von etwa 2000 Meter notwendig. Oberflächennahe Geothermie bezeichnet die Nutzung der Erdwärme bis ca. 400 m Tiefe.

5. Wasserkraft
Wasserkraftmaschinen wandelt die Bewegungsenergie des Wassers von Fließgewässern und der Gezeiten über Turbinen in Rotationsenergie um. Die so gewonnene Energie wird mittels Generatoren in Strom umgewandelt

Energieeinsparung

Energieeffizienz bezeichnet den Aufwand der bei der Energieerzeugung entsteht zur Erreichung eines bestimmten Nutzens. Ein Gerät ist dann energieeffizient, wenn es den Nutzen mit wenig Energieaufwand erreicht. Je weniger Strom das Gerät zur Erreichung des Nutzens verbraucht, desto höher ist seine Energieeffizienz, und je mehr Strom er verbraucht, desto niedriger ist diese.

Besonders im täglichen Stromverbrauch kann ein großer Anteil durch eine Umstellung auf energieeffiziente Geräte, ein besseres Bewusstsein im Umgang mit Strom sowie die Vermeidung von Leerlaufverlusten eingespart werden.

Energieeinsparung bezeichnet alle Maßnahmen, die die Menge verbrauchter Energie verringern.
Die Möglichkeiten, Energie einzusparen, sind vielfältig.

Dazu einige Tipps vom Umweltbundesamt, wie man Strom einsparen kann:

Schon beim Kauf von neuen Elektrogeräten sollten Sie auf deren Energieverbrauch achten. Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als normale Glühlampen und das bei fast gleicher Lichtmenge. Elektrogeräten verbrauchen teilweise Strom auch in Zeitspannen, in denen sie ihre eigentliche Funktion gar nicht erfüllen. Sogenannte Leerlaufverluste lassen sich durch abschaltbare Steckerleisten oder durch einfaches Steckerziehen vermeiden. Ersetzen Sie Batterien durch umweltfreundlichere und auf lange Sicht erheblich billigere aufladbare Alkali-/Mangan-Batterien und Akkus. Dennoch sollten Sie versuchen, so weit wie möglich auf batteriebetriebene Geräte zu verzichten oder auf mit Solarzellen ausgestattete Geräte umzusteigen.

Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte möglichst nicht neben Wärmequellen, wie Heizkörpern, oder in direkter Sonneneinstrahlung auf. Lassen Sie erhitzte Lebensmittel erst abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen oder einfrieren. Betreiben Sie Waschmaschinen möglichst immer voll beladen. Ein Waschgang bei niedrigen Temperaturen ist für normal verschmutzte Wäsche völlig ausreichend und spart Energie. Für das Trocknen der Wäsche sollten Sie die Wäscheleine dem Wäschetrockner vorzuziehen, am besten Sie lassen die Wäsche im Freien trocknen.

Der PC wechselt bei Inaktivität automatisch in einen Schlaf- oder Energiesparmodus. Sie können die Energiespareinstellung individuell anpassen und frei wählen, wann Monitor und Rechner in den Stand-by-Modus schalten. Am besten drucken Sie nur das, was Sie wirklich in Papierform benötigen, und das standardmäßig doppelseitig und auf Recyclingpapier

Dazu einige Tipps vom Umweltbundesamt, wie man bei der Heizung sparen kann:

Vermeiden Sie es Heizkörper durch Möbel zu blockieren oder hinter Gardinen zu verstecken. Dies wirkt sich alles negativ auf Ihre Heizkosten aus, selbst bei dünnen Gardinen. Tipp: Falls Sie die Heizkörper verstecken möchten, so streichen Sie diese in der Wandfarbe an, so sind sie zumindest nicht sofort aus zu machen. Lüften Sie tagsüber einige Male kurz alle Zimmer (Stoßlüften), jedoch nicht länger als 10-15 Minuten. Dies bringt frische Luft, ohne Energie zu verschwenden! Heizungsreglersysteme können die Temperatur Ihrer Wohnung in der Nacht oder wenn niemand da ist senken und so Energie sparen! Rollläden können beim Energiesparen helfen, lassen Sie sie nachts oder im Sommer herunter, so schützen Sie sich vor Kälte oder Hitze!
Mit jedem Grad, dass Sie bei der Raumtemperatur senken, sparen Sie bares Geld bei Ihrer Heizkostenabrechnung, aber lassen Sie nicht die Wohnqualität leiden!

Sparen Sie bei einzelnen Räumen. Vorratsräume zum Beispiel sollten sogar kühler sein oder ein Raum im (ausgebauten) Keller, indem eine Gefriertruhe steht, sollte auch kühler sein, als die anderen Räume, so braucht nicht so viel herunter gekühlt zu werden! Die Fenster sind bei alten Häusern oft ein wichtiges Energieleck und lassen kostbare Wärme entweichen. Prüfen Sie den Zustand und lassen Sie sich beraten!

Energiesparen im Haushalt

Alle Maßnahmen, die den Verbrauch an Energie verringern werden als Energieeinsparung bezeichnet. Energieeinsparung ist also der teilweise oder vollständige Verzicht der Benutzung von energierelevanten Produkten. Unter Energiesparen versteht man, mit weniger elektrischem Strom, Brenn- und Kraftstoffen die gleichen Energieleistungen zu erbringen.

Strom sparen ist ganz leicht ohne auf den Komfort zu verzichten. Bei der Beleuchtung z.B. können herkömmliche Standard-Glühlampen durch moderne hocheffiziente LED-Lampen ausgetauscht werden. Stand-By-Verluste können vermieden werden, wenn ungenutzte Elektrogeräte immer komplett ausgeschaltet oder durch eine Steckerleiste mit Schalter vom Netz getrennt werden. Kühl- und Gefriergeräte können durch Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse (je mehr + hinter dem A desto besser) ersetzt werden. Das Gleiche gilt auch für Waschmaschinen. Besonders sparsam ist es,  nur volle Maschinen zu waschen und überwiegend "Kalte" Programme zu wählen. Auch der Strom, der durch die Heizung verbraucht wird, kann eingespart werden. Eine neue Hocheffizienzpumpen verursacht weniger als ein Fünftel der Kosten einer alten Umwälzpumpe. Die Möglichkeiten einer effizienten und sparsamen Energienutzung sind also vielfältig und oft kostengünstig umzusetzen.

Auch die Mobilität ist mit einem hohen Energieverbrauch und den damit verbundenen verkehrsbedingten Emissionen für den Klimawandel verantwortlich. Hier sind Einsparpotentiale durch Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und von E-Mobilität möglich. Die Energiewerke Isernhagen (EWI) fördern neben den Maßnahmen zur energetischen Modernisierung von Wohngebäuden auch mit einem Zuschuss von 1.000 Euro privat und gewerblich genutzte Elektroautos, die in der Gemeinde Isernhagen neu zugelassen werden. Förderanträge können bis Ende des Jahres gestellt werden. Das Förderprogramm ist auf 10 Fahrzeuge begrenzt. Zudem werden auch Elektro-Fahrräder mit 50,- € von den Energiewerken gefördert.

Bei Dämmmaßnahmen und dem Einbau neuer Haustechnik werden die Bürger/innen bei der Umsetzung energiesparender Maßnahmen bezuschusst, die langfristig die Kosten senken. Zu Details, den Summen und den Fördervoraussetzungen informiert gern Daniela Gensert, Mitarbeiterin der EWI, telefonisch unter 0511 616 5473. Zum Thema technische Standards berät Herr Schneemann, Mitarbeiter der Gemeinde Isernhagen, unter 0511 6153 4672.

Energie sparen im Haushalt - Förderung Fenster und Türen


Bei einer Modernisierung sind Fenster und Türen ein wichtiger Teil der Planung. Sie sorgen dafür, dass Energie eingespart wird und dadurch langfristig Umwelt und Geldbeutel geschont werden. Bei der Auswahl neuer Fenster sind verschiedene Aspekte zu bedenken. Nicht nur die Qualität und der Wärmeschutz des Glases, sondern auch die Dämmung des Rahmens muss stimmen. Und nicht zuletzt spielt der korrekte Einbau eine wichtige Rolle, wenn nach dem Fenster-Tausch Energie eingespart und der Wohnkomfort gesteigert werden soll.

Eine moderne Wärmeschutzverglasung sorgt für niedrige Heizkosten und einen hohen Wohnkomfort. Zur Wahl stehen Fenster mit Zweifachverglasung und Fenster mit Dreifachverglasung. Wie gut eine Verglasung gegen Wärmeverluste schützt, lässt sich am Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) erkennen. Je niedriger er ausfällt, desto besser ist die Verglasung. Die Dreifachverglasung (U-Wert 0,9 – 0,5 W/m²K) ist zwar effizienter, kostet dafür aber auch etwas mehr. Wichtig bei der Auswahl ist auch eine gute Qualität Rahmens. Denn energetische Mängel am Rahmen können selbst mit einer Dreifachverglasung nicht ausgeglichen werden. Ein effizienter Fenster-Tausch setzt auch einen fachgerechten Einbau voraus.

Wer einen Fenstertausch durchführt, sollte bei dieser Gelegenheit auch den Zustand der Fassadendämmung prüfen. Werden neue, dichte Fenster in eine schlecht gedämmte Außenwand eingesetzt, erhöht sich die Schimmel-Gefahr, vor allem wenn nicht regelmäßig gelüftet wird. Am besten ist es, die Erneuerung der Fenster mit einer Fassadendämmung zu kombinieren. Kann nicht beides in einem Zug erledigt werden, sollte der Fenster-Tausch so geplant werden, dass einer nachträglichen Fassadendämmung nichts im Wege steht.

Die energetische Ertüchtigung von Fenstern und Türen wird neben der staatlichen Förderung auch regional durch die Energiewerke Isernhagen (EWI) gefördert. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist die Energieberatung durch einen qualifizierten zugelassenen Sachverständigen und, dass die maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten der Fenster (0,95 W/m²K) und Türen (1,30 W/m²K) nicht überschritten werden. Die Energiewerke bieten, zusammen mit der Partnerin LSW Energie GmbH, ihren Kunden kostenlos eine Energieberatung an, die im Rahmen der Förderung anerkannt wird. Bei Interesse an dieser Beratung können sich Kunden einfach bei der EWI melden. Auch die Klimaschutzagentur der Region Hannover bietet unabhängige, neutrale und kostenlose Beratungen an, die für die Förderung der EWI anerkannt werden. Ein bedarfsorientierter Energieausweis kann die Energieberatung unter bestimmten Voraussetzungen ersetzen.

Zu Details, den Summen und den Fördervoraussetzungen informiert gern Daniela Gensert, Mitarbeiterin der EWI, telefonisch unter 0511 616 5473. Zum Thema technische Standards berät Herr Schneemann, Mitarbeiter der Gemeinde Isernhagen, unter 0511 6153-4672.

Sonnenenergie im Haushalt - Die Solarthermieanlage


Die Solarthermie ist eine seit vielen Jahren bewährte Technologie, um mit Kollektoren aus Sonnenenergie Wärme zu erzeugen. In Verbindung mit einem Solarspeicher und einem Heizkessel wird dafür gesorgt, dass jederzeit ausreichend Wärme zur Verfügung steht, ohne dass eine weitere Wärmequelle notwendig ist. Dabei kommen die solare Trinkwassererwärmung und die solare Heizungsunter-stützung zur Anwendung. Die Größe der Kollektorfläche und das Volumen des Speichers hängen von der Anzahl der Personen und dem weiteren Bedarf durch wasserverbrauchende Haushaltsmaschinen ab. Die Solarkollektoren werden vornehmlich auf dem Dach montiert. Über Rohrleitungen wird die Sonnenenergie mittels einer Wärmeträgerflüssigkeit die Wärme vom Dach zum Speicher transportiert. Dort wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das im Speicher vorhandene Wasser übertragen. In den meisten Fällen kommen Speicher mit einem Volumen von 700 bis 1.000 Litern zum Einsatz.


Mit der Installation einer Solarthermieanlage kann nicht nur CO2, sondern auch eine Menge Geld eingespart werden. Erfahrungsgemäß kann eine Solarthermieanlage mit einer Kollektorfläche von rund 1,5 m³ pro Person und einem Speicher mit ca. 300 Litern Inhalt im Jahresdurchschnitt einen Großteil des Bedarfs an warmem Wasser decken. Bei der kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung erhöht sich die jährliche Einsparung noch einmal.

Folgende Fördermöglichkeiten sind verfügbar:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Die Nutzung von Solarkollektoren zur Wärmeerzeugung wird mit 30% der förderfähigen Kosten gefördert. Die Förderung ist vor Maßnahmenbeginn beim BAFA online zu beantragen. Die möglichen Förderungen können der „Förderübersicht Solar“ des BAFA entnommen werden. Informationen gibt es unter der Telefonnummer (06196) 908 1625

Region Hannover
Förderung thermischer Solaranlagen bei Neuerrichtung, sowie Erweiterung bestehender Solarkollektoranlagen zur Bereitung von Warmwasser und zur kombinierten Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung. Grundsätzlich gewährt die Region zusätzlich zum BAFA-Förderbetrag einen Zuschuss in gleicher Höhe. Sie fördert jedoch maximal 1.000 Euro pro Anlage.
Auch eine hochwertige Dachdämmung wird von der Region Hannover gefördert, wenn gleichzeitig eine Solaranlage auf dem Dach installiert wird. Dabei ist es freigestellt, ob eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage im Rahmen der Dachsanierung gebaut wird. Gefördert werden 50 €/m² gedämmter Dachfläche, jedoch maximal 50.000 € pro Gebäude. Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0511 61621091

Energiewerke Isernhagen (EWI)
Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist der Energiebezug bei EWI und die Energieberatung durch einen unabhängigen zugelassenen Sachverständigen, die Kunden kostenlos angeboten werden. Thermische Anlagen werden bis 10m² mit 600 €, über 10 m² mit 800 € und in Verbindung mit Gasbrennwerttechnik mit 1.000 € gefördert. Zu Details, den Summen und den Fördervoraussetzungen informiert gern Frau Gensert, Mitarbeiterin der EWI, telefonisch unter 0511 616 5473.

Zu den technischen Standards berät Herr Schneemann.

KSI Ersatz der ineffizienten Straßenbeleuchtung

Sanierung der Straßenbeleuchtung - 2017

In der letzten November-Woche wurden im Rahmen der Sanierung der Straßenbeleuchtung 101 neue Leuchtenköpfe in der „Ernst-Grote-Straße“, „Auf dem Windmühlenberge“, „Bernhard-Rehkopf-Straße“, „Hauptstraße“ - östlich der A 7, „Lohner Weg“, „Im Barm“, „Königsberger Straße“, Gleiwitzer Straße“ und „Zur Mühle“ gewechselt. Dabei wurden die alten 100 bzw.70 Watt NAV Leuchten durch neue 41, 11 bzw. 9 Watt LED Leuchten ersetzt. Ausgeführt wurden die Arbeiten von den Energiewerken Isernhagen.

Die Gemeinde Isernhagen stellte 2007 ein Sanierungskonzept für die Straßenbeleuchtung auf. Danach wurde sukzessiv und fortlaufend die Straßen-beleuchtung saniert.

Im Gemeindegebiet gibt es mittlerweile 1122 Straßenleuchten, die mit LED ausgerüstet sind. Der größte Teil wurde 2012 im Zuge der Sanierung der Fuß- und Gehwegbeleuchtung erneuert. Zum Einsatz kamen bis Ende 2016 Philips- Kofferleuchten mit LED in den Wattagen 14, 23 und 47. Seit 2017 kommen Philips Mini LumaBGP621 12LED mit den Wattagen 9 und 11 bzw. Mini LumaBGP621 40LED mit einer Leistung von 41 Watt zum Einsatz. Durch die Umrüstung werden seit 2013 rd. 627.000 kWh Strom pro Jahr eingespart. Seit 2014 sind 50.000 Euro jährlich für weitere Sanierungsarbeiten vorgesehen. Im letzten Jahr wurden die alten 100 bzw.70 Watt NAV Leuchten in der „Dorfstraße“ von der Ecke „Heinrich-Könecke-Straße“ in Richtung FB bis zur Autobahn A 7 gewechselt.

Die Straßenbeleuchtung der Gemeinde Isernhagen wurde in den letzten Jahren stetig erneuert. Seit 1993 wurden verschiedene Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung durchgeführt. Im Jahr 2011 begann der größte Schritt in Richtung einer modernen, stromsparenden Straßenbeleuchtung. Insgesamt wurden bis 2012 rd. 2000 Leuchten mit modernen Leuchtensystemen ausgestattet. Über 800 Leuchten wurden mit LED – Beleuchtungssystemen ausgerüstet. Grund war, dass gemäß einer europäischen Richtlinie Quecksilberdampflampen im Jahr 2015 ihre Zulassung verlieren. Hinzu kam, dass gerade im Bereich der Fußwegbeleuchtung der Leuchtenbestand teilweise über 40 Jahre alt war und eine Erneuerung der Lichtpunkte inklusive Masten notwendig wurde. Für dieses Projekt wurde die Gemeinde Isernhagen von der deutschen Energieagentur als „Good Practice“ Energieeffizienzprojekt ausgezeichnet.

Die Fußwegleuchten mit einer Anschlussleistung von ca. 100 Watt konnten durch die LED – Beleuchtung unter Einhaltung der Straßenbeleuchtungsnorm EN 13201 auf 14 Watt reduziert werden. Durch eine intelligente Reduzierschaltung wird in der Nachtzeit das Licht auf 7 Watt heruntergedimmt. Dadurch kann eine Einsparung je Leuchte von 86% in der Dämmerung und 93 % in der Nacht im Vergleich zur Altbeleuchtung erreicht werden.

Schon seit 2014 ist bei allen Straßenbeleuchtungsausschreibungen der Gemeinde Isernhagen eine intelligente Dimmvorrichtung vorgeschrieben. Die Dimmvorrichtung befindet sich in jeder Leuchte und dimmt nach einem vorgegeben Zeitplan den Lichtstrom der Leuchte in 5 Stufen.

Die Gemeinde Isernhagen verfügt über rd. 3.300 Lichtpunkte. Ein großer Teil der Straßenleuchten wurde bisher saniert. Die relativ neuen Leuchten der Baujahre ab 1990 wurden aber bisher noch nicht erneuert.

Weitere Sanierungsschritte fallen an, wenn diese Leuchten erneuert werden und wenn die bisher noch nicht berücksichtigten Natriumdampfleuchten aufgrund ihres Alters ausgetauscht werden müssen.

Ob für die Sanierung der Beleuchtung 2017 Straßenausbaubeiträge nach der Straßenausbaubeitragssatzung von den Anliegerinnen und Anliegern erhoben werden, wird zurzeit geprüft. Sofern die beitragsrechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen, werden die betroffenen Grundstückseigentümer/innen mit einem angemessenen zeitlichen Vorlauf vor der Veranlagung über die geplante Abrechnung informiert.

Gemeinde Isernhagen

Bild vergrößern: Fahrzeug mit Hubkorb bei Straßenbeleuchtungsarbeiten
Fahrzeug mit Hubkorb bei Straßenbeleuchtungsarbeiten

Straßenbeleuchtung Lampenkopfaustausch

An der Hannoverschen Straße in Altwarmbüchen wurde Anfang 2014 ein Testparcours mit insgesamt 7 LED - Leuchten von 5 Herstellern eingerichtet, um eine lichttechnische Bewertung durchführen zu können.
Die Bewertung der einzelnen Leuchten erfolgte für 20 verschiedene Bereiche. Hierzu zählten die Effektivität der Leuchte, Gewicht, Verarbeitung, Material, Dichtigkeit, Wartungsfreundlichkeit, Listenpreise. Hinzu kam, dass mit der Unterstützung der Avacon am 30.Januar 2014 eine augenscheinliche lichttechnische Bewertung vor Ort durchgeführt wurde. Bewertungskriterien waren insbesondere die Blendwirkung und die Abstrahlungscharakteristik der Leuchten. Alle Bewertungen wurden dokumentiert und mit Bildern belegt.
Die LED - Leuchte mit der höchsten Punktzahl hat den Zuschlag erhalten und wird nun montiert.

In diesem Jahr werden die alten 150 Watt NAV Leuchten an der Hannoverschen Straße, beginnend an „ Am Walde“, gegen 48 Watt LED Leuchten ausgetauscht. Aufgrund der Stromeinsparung beträgt die Kapitalrückflusszeit inklusive Anbau weniger als 7 Jahre auf Basis des heutigen Strompreises und dies bei einer Leuchtenlebensdauer von 30 Jahren. Die LED- Module haben eine Lebensdauer von mehr als 15 Jahren. Dadurch entfällt ein großer Teil des Wartungsaufwandes.

Das im Jahr 2007 aufgestellte Sanierungskonzept sieht vor, sukzessiv und fortlaufend die Straßenbeleuchtung zu sanieren. In den letzten Jahren wurde der Masterplan abgearbeitet. Ab 2014 sind nunmehr 50.000, 00 Euro jährlich für weitere Straßenbeleuchtungsmaßnahmen vorgesehen.

In der Gemeinde Isernhagen wurde in den letzten Jahren ein Großteil der Straßenbeleuchtung erneuert. Hierzu zählen insbesondere die Fußwegbeleuchtung und Teile der innerörtlichen Straßenbeleuchtung. Durch die durchgeführten Maßnahmen werden pro Jahr 120.000 Euro Stromkosten eingespart, der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung hat sich um rd. 50% reduziert.
Ein weiterer Schritt ist der Austausch von 20 bis 30 Jahre alten NAV – und Metalldampf - Austauschlampen sowie alten NAV - Leuchten mit hohen Leistungen auf Hauptverkehrsstraßen mit Fahrbahnbreiten bis zu 8 m, einer Lichtpunkthöhe von mindestens 8 m mit der Beleuchtungsklasse ME5. Diese Leuchten werden in den nächsten Jahren sukzessive gegen neue hocheffiziente Leuchten ausgewechselt.
 

 

Ende Juni 2011 startete die über mehrere Jahre angelegte Modernisierung der Straßenbeleuchtung Isernhagens.

In 160 Straßen werden 1.600 Leuchten, die zum Teil über 30 Jahre alt sind, erneuert. Moderne Technik kommt fortan unter Berücksichtigung von EU-Vorschriften mit Umweltaspekten zum Einsatz. So ist ab 2015 die Verwendung bestimmter Leuchtmittel nicht mehr zulässig.

Die Kosten in Höhe von rund 1,2 Mio Euro reduzieren sich um eine Bundesförderung von ca. 200.000 Euro. Diese Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Die Summe wird sich insbesondere bei weiterhin steigenden Stromkosten bereits nach ca. 8 Jahren amortisiert haben.
55 % der Gesamtstromkosten der gemeindlichen Verbraucher entfallen zur Zeit noch auf die Straßenbeleuchtung. Durch die Umrüstung werden ab 2013 rund 520.000 kWh Strom pro Jahr eingespart, das entspricht ungefähr dem Stromverbrauch von 130 Einfamilienhäusern. Die CO₂ Belastung sinkt um ungefähr 340 Tonnen pro Jahr und das bei einer besseren Lichtausbeute. 

zu gut für die Tonne - Viel zu viele Lebensmittel werfen wir weg

https://www.zugutfuerdietonne.de/ Eine informative Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.