Mit steigenden Temperaturen beginnt nach der Frostperiode die Wanderung der Amphibien. Aufgrund der Wanderbewegung zu den Laichgewässern 2026 wird darum gebeten, die Befahrung der Straßenabschnitte „Alten Postweg“ und „Schmiededamm“ von Mitte Februar bis Mitte April auf ein Minimum zu reduzieren.
Neben dem bestehenden Amphibienschutzzaun entlang des Schmiededamms (im Bereich des Mausoleums) wird erstmalig ein zweiter Zaun im Bereich des Parksee Lohne aufgestellt, um auch hier die wandernden Kröten, Molche und Frösche vor dem Überfahren durch Kraftfahrzeuge zu schützen. Dadurch kann auf eine nächtliche Sperrung der Straße in diesem Jahr verzichtet werden.
Die Betreuung der beiden Zäune und damit das Umsetzen der Kröten, die sich in Eimern entlang des Zaunes gesammelt haben, übernehmen ehrenamtlich Helfende des NABU Burgwedel/Isernhagen. So können die Amphibien gefahrlos zu ihren Laichgewässern gelangen. Damit die Zahlen der übergesetzten Kröten mit den Vorjahren verglichen werden können, setzen sie bitte keine Kröten aus den Eimern auf die andere Straßenseite.
Es werden aber weiterhin tatkräftig ehrenamtliche Unterstützende gesucht. Diese können sich bei der Gemeinde in der Abteilung Umwelt und Grün oder dem NABU Burgwedel/Isernhagen sehr gerne melden - per Email an mail@nabu-burgwedel.de .
An dieser Stelle sei auch auf die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h hingewiesen. Wenn Sie darüber hinaus in Schrittgeschwindigkeit fahren, dient dies nicht nur dem Schutz der Kröten in den Straßenabschnitten zwischen den Schutzzäunen, sondern auch der Sicherheit der Helfenden an den Zäunen, die sich oftmals in den frühen Morgenstunden im Straßenraum bewegen.